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Black Box ermöglicht WiFi-Erweiterung ohne Single Points of Failure WLAN-Management aus der Cloud

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Peter Schmitz

Black Box verlagert mit dem System SmartPath Enterprise Wireless das WLAN-Management in die Cloud. Drahtlose Netzwerke ließen sich so einfach verwalten und würden dank der 802.11n-Technologie über die Verlässlichkeit und den Durchsatz von kabelgebundenen Netzwerken verfügen. Die Anzahl der angeschlossenen Access Points könne flexibel gestaltet und beliebig erhöht werden, WLAN-Controller wären überflüssig.

Der SmartPath AP ist auch als gehärtete Industrie-Version mit externen Antennen erhältlich.
Der SmartPath AP ist auch als gehärtete Industrie-Version mit externen Antennen erhältlich.
( Archiv: Vogel Business Media )

Je nach Bedarf erwerben die Anwender Access Points (APs) und registrieren diese online beim SmartPath Enterprise Management System (EMS) von Black Box, wo sie zentral verwaltet werden. Der SmartPath AP verbindet sich automatisch mit dem Netzwerk und dem EMS in der Cloud. Sollte die Cloud kurzzeitig ausfallen, würden die APs Black Box zufolge eigenständig weiterarbeiten. Backup-Controller, um die Redundanz sicherzustellen, wären somit nicht erforderlich.

Management von Sicherheitsrichtlinien

Per EMS lassen sich Sicherheitsrichtlinien managen. Die SmartPath-Plattform verfügt über eine eingebaute Firewall mit VPN-Funktionalitäten und unterstützt die 802.1X-Authentifikation sowie RADIUS mit Active Directory-, LDAP-, Open Directory- und eDirectory-Integration. Nach Angaben von Black Box wird das SmartPath EMS in Hochsicherheitsdatenzentren (TierIVSAS 70 Type II) gehostet, inklusive Backups, Disaster-Recovery-Funktionen und einer Überwachung rund um die Uhr. Der Kunden-Traffic würde ausschließlich über das EMS-Netzwerk laufen, was Vertraulichkeit und den Schutz der Daten gewährleisten soll.

802.11n-Netzwerk ohne Single Points of Failure

Laut Anbieter verhindert die SmartPath-Architektur Single Points of Failure bei der Errichtung eines 802.11n-Netzwerks. Da das System nicht auf Controller angewiesen sei, könne es ohne großen Aufwand von einigen wenigen bis hin zu mehreren Tausend APs erweitert werden. Durch die Verteilung der Kontrolle und des Data Planes würde das gesamte SmartPath-System redundant.

Unterbrechungsfreie mobile Verbindungen

SmartPath verfolgt Black Box zufolge proaktiv Notebooks und Smartphones, die sich von AP zu AP bewegen, und ermöglicht so eine nahtlose mobile Verbindung für Echtzeit-Anwendungen wie Sprache oder Video. Schalttechniken und Algorithmen sollen dafür sorgen, dass 802.11n-Geräte nicht durch den parallelen Einsatz von 802.11a/b/g-Geräten gebremst werden. Das System ermöglicht Administratoren über das integrierte Gast-Management-Portal, den sicheren drahtlosen Netzwerkzugang freizugeben.

Access Points für innen und außen

SmartPath APs gibt es als Indoor-Modell mit integrierten Antennen sowie als gehärtete Industrie-Version mit externen Antennen bzw. für den Einsatz im Freien mit entsprechendem Gehäuse. Die SmartPath-EMS-Plattform wird mit ein- bzw. dreijährigem Zugang zu den Services angeboten sowie als Appliance, die an einem festen Standort Tausende SmartPath APs verwalten kann.

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