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Heimautomation, Gigabit-WLAN und Mobility als Markttreiber WLAN macht TP-Link glücklich

| Redakteur: M.A. Sylvia Lösel

Dank Smartphones, Tablets und dem Smart-Home-Trend stehen Anbieter von WLAN-Produkten zur Zeit auf der Sonnenseite des IT-Marktes. Zu den Glücklichen zählt auch TP-Link. Beim chinesischen Hersteller brummt das Geschäft.

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Hybrides WLAN von TP-Link geht mit dem H5R Hybrid WLAN-Router.
Hybrides WLAN von TP-Link geht mit dem H5R Hybrid WLAN-Router.
(Bild: TP-Link )

Seit man sich am chinesischen Hauptsitz von TP-Link im Jahr 2005 für eine internationale Ausrichtung entschieden hat, geht es aufwärts. Der Hersteller verbucht inzwischen rund 46 Prozent seines Umsatzes aus dem internationalen Geschäft. Die deutsche Niederlassung in Hofheim am Taunus besteht seit 2009. In diesem Jahr kam eine Vertriebsniederlassung in München hinzu. TP-Link ist in Deutschland mit SOHO-Produkten wie UMTS-Router, WLAN, ADSL, Powerline, Printserver und IP-Kameras vertreten. Das SMB-Portfolio umfasst Switches, Router, SFP-Module, Medienkonverter und Netzwerkadapter.

Das Marktforschungsunternehmen IDC sieht TP-Link, gemessen an den verkauften Stückzahlen weltweit als größter Hersteller von WLAN-Produkten. Im ersten Quartal 2013 wiesen die Analysten dem Hersteller hier einen Marktanteil von 42 Prozent zu.

Voll im Trend

Rosige Aussichten wären es auch für das Jahr 2014, wenn sich die drei Trends bewahrheiten, die TP-Link für das kommende Jahr ausgemacht hat:

  • Heimautomatisierung: Das vernetzte Heim wird 2014 ein ganzes Stück an Fahrt gewinnen. Ein Grund dafür ist die stetig wachsende Nachfrage nach entsprechenden Geräten. Dazu gehören zum Beispiel IP-Kameras und Steuerungsmodule für Heizung, Rollos und Licht. Die größte Herausforderung beim Thema Smart Home ist allerdings immer noch die Vielzahl unterschiedlicher Protokolle und die Schwierigkeit, sich auf einen einheitlichen Standard zu verständigen.
  • Mobile Geräte - Mobile Router: Tablets und Smartphones verdrängen traditionelle PCs und Notebooks. Auch diese Entwicklung hält 2014 an. IDC geht bis 2017 von einem hohen Wachstum mit einer Zunahme um jährlich elf Prozent aus. Doch in vielen Fällen hat der mobile Begleiter weder UMTS-Schnittstellen noch 3G/4G/LTE-Internetzugang. Deshalb wird die Nachfrage nach mobilen 3G/4G/LTE-Routern steigen. Damit verschafft der Anwender dann gleich mehreren mobilen Geräten auf einmal einen Internetzugang. Denn immer mehr User besitzen nicht nur ein Smartphone, sondern auch noch ein Tablet und vielleicht sogar eine Spielkonsole. Dafür brauchen sie außerdem mehr Bandbreite im WLAN und beim Internetzugang.
  • Gigabit-WLAN wird Standard: Schnelles WLAN auf Basis des IEEE 802.11ac-Protokolls mit Übertragungsraten im Gigabit-Bereich wird 2014 zum Standard. Deshalb wird es vermehrt Geräte geben, die in der gleichen Geschwindigkeit mit den neuen ac-Routern kommunizieren können. Dazu zählen beispielsweise ac-fähige USB-Adapter oder Notebooks und Tablets.

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