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Hessen WLAN-Ausbau an Schulen ist Förderschwerpunkt

Autor / Redakteur: dpa / Julia Mutzbauer

Hessens Schulen sollen schneller digitale Kompetenzen aufbauen. Dabei steht der Ausbau des WLAN-Netzes im Fokus.

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In Hessen verfügen bereits 1.423 der rund 2.000 Schulen über eine gigabitfähige Internetanbindung (Stand Ende Juni)
In Hessen verfügen bereits 1.423 der rund 2.000 Schulen über eine gigabitfähige Internetanbindung (Stand Ende Juni)
(© Svitlana – stock.adobe.com)

Für den Ausbau des WLAN-Netzes sind für mehr als 1.000 hessische Schulen Fördermittel aus dem Digitalpakt mit einem Volumen von rund 47,5 Millionen Euro von den kommunalen Schulträgern beantragt worden. Bei den Ersatzschulträgern seien es 26 Schulen mit einem Fördervolumen von rund 660.000 und bei den Pflegeschulträgern fünf Schulen mit einem Fördervolumen von rund 215.000 Euro gewesen, teilte Kultusminister Alexander Lorz (CDU) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion in Wiesbaden mit und berief sich dabei auf Angaben von Ende Juli.

Die WLAN-Ausstattung in den Schulen falle in die Zuständigkeit der Schulträger, erklärte der Kultusminister. Um den Ausbau der digitalen Infrastruktur an den Schulen vom Land bestmöglich zu unterstützen, sei eine Task Force eingerichtet worden, die die Schulträger bei der Antragstellung im Rahmen des Digitalpakts berate und eng begleite. In Hessen verfügen nach Angaben des Ministers 1.423 der rund 2.000 Schulen mittlerweile über eine gigabitfähige Internetanbindung (Stand Ende Juni). Bei weiteren 490 Schulen liefen die Planungen dafür.

Der WLAN-Ausbau der Schulen sei ein Förderschwerpunkt im Rahmen des Digitalpakts Schule, betonte Lorz. Die auf Hessen entfallenden Bundesmittel des Digitalpakts seien mit Landes- und Schulträgermitteln auch zu diesem Zweck auf rund eine halbe Milliarde Euro erhöht worden. Die Landesregierung verfolge mit Nachdruck das Ziel, bis Ende des nächsten Jahres möglichst alle Schulen an das Highspeed-Netz anzubinden.

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