Linksys Cloud Manager

WLAN-Access-Points mit kostenlosem Cloud-Management

| Autor / Redakteur: Klaus Länger / Andreas Donner

Die cloudbasierte Management-Plattform von Linksys für WLAN-Geräte startet mit der Einführung der Wireless-AC-Access-Points LAPAC1200C und LAPAC1750C.
Die cloudbasierte Management-Plattform von Linksys für WLAN-Geräte startet mit der Einführung der Wireless-AC-Access-Points LAPAC1200C und LAPAC1750C. (Bild: Linksys)

Für Kunden aus dem SMB-Umfeld sind die WLAN-Access-Points mit Cloud-Management bestimmt, die Linksys auf den Markt bringt. Die Management-Plattform kann fünf Jahre lang ohne zusätzliche Lizenzgebühren genutzt werden.

Linksys gibt den Startschuss für den Cloud Manager, eine in der Cloud gehostete WLAN-Management-Plattform. Der Netzwerkspezialist will damit vor allem Kunden aus kleinen und mittleren Unternehmen ansprechen. Administratoren oder Managed Service Provider als Dienstleister können mit dem Cloud Manager die ebenfalls neu vorgestellten Access Points LAPAC1200C und LAPAC1750C zentral verwalten, ohne dafür zusätzliche Hardware-Controller zu benötigen. Die Besonderheit der Linksys-Lösung ist dabei, dass für die ersten fünf Jahre auch keine zusätzlichen Lizenz- oder Wartungsgebühren anfallen.

Die Funktionen des Cloud Managers

Das Management-Tool in der Cloud ermöglicht die Verwaltung einer großen Zahl von Access Points an unterschiedlichen Standorten in Echtzeit. Dabei erhält der Administrator über ein zentrales webbasiertes Dashboard einen Überblick aller Konten, Standorte, Access Points und Geräte.

Neben einer Listenansicht kann er sich die verwalteten Standorte auch auf einer Karte anzeigen lassen. Echtzeitstatistiken und Warnmeldungen erlauben eine schnelle Reaktion auf mögliche Probleme im Netzwerk. Für jedes Gerät lassen sich Daten wie der aktuelle Traffic, der Traffic-Verlauf, Signalstärke und Verbindungsdauer anzeigen. Zudem bietet der Cloud Manager Tools wie Ping-Test, RF Environment Scan und Rogue Access Point Detection. Über die Blink-LED-Funktion lassen sich Access-Points vor Ort identifizieren.

Die neuen Access Points mit Cloud Management sind für eine schnelle Bereitstellung mit Zero-Touch-Provisioning vorbereitet. Sie verbinden sich nach dem Anschluss am Netzwerk sofort via SSL mit der Cloud und lassen sich aus der Ferne konfigurieren. Auch die Aktualisierung der Firmware erfolgt automatisch.

Der Cloud Manager lässt Nutzerkonten mit unterschiedlichen Rechten zu. So kann etwa ein MSP seinen Kunden einen Viewer-Zugang einrichten, der Zugang zu Nutzungsstatistiken gewährt, aber keine Änderung der Konfiguration zulässt. Eine deutsche Sprachunterstützung ist bei Start noch nicht verfügbar, wird aber nachgereicht. Laut Andrea Bruno, Director Networking Europe bei Linksys, soll der Funktionsumfang des Cloud Manager noch erweitert werden. Dabei nennt Bruno auch Automatisierungsfunktionen für ein einfacheres Rollout.

Erste Access Points mit Cloud Manager

Die ersten Geräte mit Cloud-Management sind der WLAN-Access-Ponts LAPAC1750C und der LAPAC1200C. Beide sind Dual-Band-Geräte für den 802.11ac-Standard. Der LAPAC1750C ermöglicht mit 3x3-MIMO eine Datenrate von bis zu 1.750 Mbit/s, der LAPAC1200C mit 2x2-MIMO überträgt bis zu 1.200 Mbit/s. Beide Geräte verfügen über einen Gigabit-LAN-Port mit PoE+-Unterstützung für die Stromversorgung über das Ethernet-Kabel.

Die Geräte bieten eine Rogue AP-Erkennung und die Möglichkeit, VLANs zu definieren. Neben dem Management über die Cloud ist auch die Umstellung auf ein lokales Management möglich. Der LAPAC1200C soll 130 Euro (UVP) kosten, der LAPAC1750C 180 Euro (UVP).

Für November kündigt Linksys mit dem LAPAC2600C zudem ein weiteres Gerät mit für fünf Jahre kostenlosem Cloud-Management an. Das AC-Wave-2-Gerät mit 4x4-MIMO und zwei Gigabit-LAN-Ports für Link Aggregation soll für 230 Euro (UVP) auf den Markt kommen.

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