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HP-Manager Meudt erläutert Konvergenz im Rechenzentrum und wo Gartner daneben liegt „Wir bieten auch Converged Infrastructure auf der Basis von Standards“

| Redakteur: Ulrike Ostler

„Konvergenz“ gehört zu den Schlagwörtern der IT-Branche schlechthin. Doch was soll das sein? HP hat den Begriff „Converged Infrastructure“ erfunden. Im Gespräch mit IP-Insider erklärt Thorsten Meudt, Global & Commercial Sales Program Manager des Geschäftsbereichs HP Networking, das Konzept, die Relevanz von technologischen Standards im Netzwerk und die Vorteile für Unternehmen.

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HP-Networking-Manager Thorsten Meudt betont, konvergente Infrastrukturen baue HP auf der Basis von Standards auf.
HP-Networking-Manager Thorsten Meudt betont, konvergente Infrastrukturen baue HP auf der Basis von Standards auf.
( Archiv: Vogel Business Media )

Converged Infrastructure – Was steckt hinter dem Begriff und welche Auswirkung hat eine „konvergente Infrastruktur“ für Unternehmen?

Thorsten Meudt: Praktisch alle Unternehmen wollen heute die Komplexität ihrer IT-Infrastruktur reduzieren und dabei gleichzeitig die Verteilung ihres IT-Budgets optimieren. Das Konzept der Converged Infrastructure von HP ist ein konkreter Bauplan für die Unternehmens-IT und die Grundlage von HPs weiterer Entwicklung von Produkten und Services für das Rechenzentrum.

Sie integriert bisher isolierte IT-Domänen für Applikationen, Rechner, Speicher, Netzwerke sowie Gebäuderessourcen und beseitigt so die mit der Silo-Struktur verbundene Komplexität. Durch ein einheitliches Management werden alle IT-Komponenten zusammengeführt und die Bereitstellung von IT-Services automatisiert.

Der Unternehmensbereich HP Networking nimmt dabei eine zentrale Rolle ein: Denn für die Infrastruktur gilt hier „wire once“ – eine einheitliche Infrastruktur verbindet die Server mit jedem Netzwerk, egal ob Fibre Channel, Ethernet oder iSCSI. Bei einer Änderung, beispielsweise dem Verschieben einer Applikation in einen anderen physikalischen Server oder gar in ein externes Rechenzentrum, wandern die Netzwerkkonfigurationen, wie etwa die Sicherheitsparameter, mit.

Eine manuelle oder physikalische Umkonfiguration des Netzwerks ist nicht mehr nötig. Zudem lässt sich damit die Zahl der physikalischen Netzwerkverbindungen wie beispielsweise der Switches drastisch reduzieren.

weiter mit: Kehrt HP damit von der Orientierung an Standards ab?

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