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Microsoft Cloud OS: Azure, Work Folders, Hyper-V - Dienste in der Cloud zur Verfügung stellen Windows Server 2012 R2: das Server-Betriebssystem für die Cloud

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Florian Karlstetter

Mit Windows Server 2012 R2 dem Nachfolger von Windows Server 2012, geht Microsoft einen weiteren, deutlichen Schritt Richtung Einbindung der Cloud in lokale Serverstrukturen. Kein Betriebssystem zuvor hat eine solch starke Fokussierung auf die Cloud wie Windows Server 2012 R2. Unternehmen die parallel zu lokalen Servern auf Dienste in Windows Azure setzen, sollten sich die neue Server-Version von Microsoft ansehen.

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Windows Server 2012 R2 bietet zahlreiche neue Funktionen und eine optimierte Anbindung an Cloud-Dienste. Microsoft verfolgt damit einmal mehr die Vision von einem Cloud OS.
Windows Server 2012 R2 bietet zahlreiche neue Funktionen und eine optimierte Anbindung an Cloud-Dienste. Microsoft verfolgt damit einmal mehr die Vision von einem Cloud OS.
(Bild: Microsoft )

Neben den vielen Neuerungen in Hyper-V von Windows Server 2012 R2, wird Microsoft zeitgleich mit Windows Server 2012 R2 auch die neue Version System Center 2012 R2 veröffentlichen, sowie einige neue Dienste in Windows Azure und neue Funktionen in Windows Intune.

Zusammen mit diesen Produkten können Unternehmen mit einheitlichen Verwaltungswerkzeuge umfassende Serverinfrastrukturen mit lokalen Servern, cloudbasierten Servern und Clouddiensten einsetzen. Derzeit bietet kein anderes Unternehmen diese Möglichkeiten. Microsoft spricht daher bei der neuen Serverversion auch von einem CloudOS.

Zusammenarbeit mit System Center 2012 R2

Viele neue Funktionen in Windows Server 2012, zum Beispiel die verbesserten virtuellen Festplatten (VHDX), die iSCSI-Targets und die neuen Funktionen in Hyper-V, verwalten Sie jetzt auch in System Center 2012 R2. Auch Dienste in Windows Azure verwalten Sie zentral in den System Center-Produkten. Flankierend dazu wird auch Windows Intune, der Clouddienst zur Verwaltung von Arbeitsstationen aufgebohrt und unterstützt Windows Server 2012 R2 und Windows 8.1. Das alles bietet Unternehmen die Möglichkeit hybride Cloudlösungen einzusetzen.

Private Cloud mit Windows Server 2012 R2

Im Vergleich zu Windows Server 2012 hat Microsoft einige Verbesserungen im Bereich Hyper-V von Windows Server 2012 integriert. Virtuelle Server können sich eine VHDX-Festplatte teilen (Shared VHDX). Die Größe der Festplatten lässt sich im laufenden Betrieb ändern, und virtuelle Server können Sie jetzt exportieren, ohne diese zuvor herunterfahren zu müssen.

Nutzen Sie Windows Server 2012 als iSCSI-Target können Sie jetzt virtuelle Festplatten auf Basis von VHDX-Festplatten erstellen. Die Ziele verwalten Sie auf Wunsch auch in System Center. Außerdem besteht die Möglichkeit eine Bandbreitenbegrenzung für den Datendurchsatz virtueller Festplatten durchzuführen.

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Windows Server 2012 R2 bietet mit der Unterstützung von SSD-Platten die Möglichkeit, nicht benötigte Daten auf langsame Platten auszulagern und häufig verwendete Daten auf schnelle SSD-Festplatten. Das alles funktioniert vollkommen automatisch.

Die Live Migration läuft jetzt ein mehrfaches schneller, kann Daten komprimieren und nutzt die Remote Direct Memory Access (RDMA)-Funktion besser aus. Diese Technik kann in sehr schnellen Netzwerken (10 GBit/s) Daten des Arbeitsspeichers zwischen Hyper-V-Hosts austauschen. Das alles verwalten Sie mit System Center Virtual Machine Manager 2012 R2, oder für einzelne Server lokal im Hyper-V-Manager.

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