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Microsoft unterstützt Kunden beim Migrationsprozess Windows Server 2003: Jetzt den Umstieg planen

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Am 14. Juli 2015 endet der Support für Windows Server 2003/R2. Microsoft empfiehlt Unternehmen, jetzt die Modernisierung ihrer IT-Infrastruktur einzuleiten. Dies sei auch aus Compliance-Gründen zwingend notwendig: Microsoft zufolge würden Windows-2003/R2-Systeme ein Compliance-Audit nicht bestehen.

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Am 14. Juli 2015 endet der Support für Windows Server 2003. Microsoft stellt für die Migrationsplanung einen Assistenten zur Verfügung.
Am 14. Juli 2015 endet der Support für Windows Server 2003. Microsoft stellt für die Migrationsplanung einen Assistenten zur Verfügung.
(Bild: Microsoft)

Auf dem zentralen Portal zum Windows Server 2003 EoS bietet Microsoft Service-, Workshop- und Trainingsangebote sowie Migrationshilfen für IT-Professionals mit Leitfäden für Microsoft-Serverrollen und -Workloads wie SharePoint, SQL Server und Exchange.

Migrationsprozess in vier Stufen

Dort ist auch ein Assistent für die Migrationsplanung zu finden. Er unterteilt den Migrationsprozess in die Stufen Discover, Assess, Target und Migrate. Bei „Discover“ gehe es darum, vorhandene Serverinstanzen, Serverrollen und Anwendungen zu katalogisieren. Das Ziel von „Assess“ sei, die Infrastruktur nach Typ, Kritikalität und Komplexität zu kategorisieren. Dies helfe bei der Identifizierung von möglichen Risiken sowie von Potenzialen zur Modernisierung. Mit „Target“ könnten Unternehmen ihre Migrationsziele bewerten, z.B. Windows Server 2012 R2, Microsoft Azure oder Office 365. Erst danach erfolge mit „Migrate“ die eigentliche Migration.

Unterstützung durch Microsoft und Partner

Bei der Migrationsunterstützung durch Microsoft Services können Kunden in Assessments und Workshops zunächst den aktuellen Status ihrer jeweiligen Infrastruktur ermitteln. Laut Microsoft steht hierbei neben der Bewertung von Potenzialen und Risiken die Erarbeitung geeigneter Wege zur Modernisierung und Migration im Fokus. Darauf würden dann kundenspezifische Lösungspakete aufbauen, die von der reinen Migration bis hin zur Entwicklung und Umsetzung von Cloud-Szenarien reichen könnten.

KMUs empfiehlt Microsoft die Unterstützung von kooperierenden Systemhäusern sowie von Soft- und Hardwareherstellern. Systemhäuser können Microsoft-Kunden von der Planungsphase bis zur Durchführung der Migration begleiten. Gleichzeitig würden Anbieter von Standardsoftware sicherstellen, dass ihre Anwendungen auf Plattformen wie Windows Server 2012 R2 und Microsoft Azure laufen und die Umstellung über Migrationspfade und -tools gelingt. Hardwarehersteller würden die Modernisierung von Computer- oder Storage-Hardware über besondere Rabattaktionen ebenfalls fördern.

IT-Administratoren empfiehlt Microsoft die IT Pro Academy. Dort stünden praxisnahe Informationen sowie Online-Trainings über die Einbettung von Cloud-Diensten und mobilen Endgeräten in die eigene IT-Infrastruktur und die für die Planung notwendigen technischen Ressourcen zur Verfügung.

Microsoft wird von Ende März bis Anfang Juni IT-Camps zum Windows Server 2003 End of Support anbieten, die interessierten Unternehmen kostenlos offenstehen. Unternehmen, die Fragen zum Umstieg haben, können Microsoft auch auf der CeBIT 2015 vom 16. bis 20. März 2015 in Hannover kontaktieren.

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