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Wann sich der Umstieg lohnt Windows 10: Allrounder für alle Gerätetypen

| Autor / Redakteur: Oliver Bendig / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Windows 10 ist das erste Betriebssystem, mit dem über PCs, Laptops, Tablets und Smartphones hinweg mit demselben System gearbeitet werden kann. Deshalb ist es besonders für die interessant, die klare Strukturen mögen und ungern zwischen verschiedenen Software- und Betriebssystemwelten wechseln.

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Windows 10 eignet sich für PCs, Laptops, Tablets und Smartphones und ist daher sehr attraktiv!
Windows 10 eignet sich für PCs, Laptops, Tablets und Smartphones und ist daher sehr attraktiv!
(Bild: Microsoft)

Auch unter dem Gesichtspunkt der Ganzheitlichkeit moderner Arbeitsumgebungen betrachtet, ist das neue Windows 10 ein wirklicher Meilenstein: Es ist die erste Windows Version, die es ermöglicht, so genannte Universal Apps, d.h. Apps, die die gleiche Codebasis haben, auf unterschiedlichen Gerätetypen wie PCs, Laptops, Tablets und Smartphones zu nutzen. Damit eröffnet das neue Betriebssystem sowohl Business-Anwendern als auch Administratoren attraktive Optionen und Erleichterungen hinsichtlich Nutzung und Management.

So wundert es kaum, dass laut einer aktuellen Matrix42-Studie, in der sich 1.231 Unternehmen zu Windows 10 äußern, 9 Prozent bereits mit dem Erscheinen des neuen Betriebssystems umsteigen wollen; immerhin weitere 16 Prozent geben an, bis Ende des Jahres wechseln zu wollen. Zudem sagten 28 Prozent der befragten DACH-Unternehmen, dass sie im Laufe des nächsten Jahres das Betriebssystem ihres Unternehmens auf Windows 10 migrieren. Knapp 60 Prozent wollen sich dabei zunächst auf die Bestückung von Desktops und Laptops konzentrieren.

Schnelle Windows 10 Adaption erwartet

Wenn man berücksichtigt, dass Gartner-Analysten für die Planung und Durchführung einer Windows Migration je nach Kundengröße ca. 6 bis 9 Monate empfehlen, lassen diese Zahlen auf eine schnelle Adaption von Windows 10 schließen – vor allem auf PCs und Laptops. Aber auch für die mobilen Geräten zeichnet sich ein positiver Trend ab, da Windows 10 auf Windows Phone 8.1 Geräten als „over the air“ Rollout möglich sein wird – Aspekte, die sicherlich ihre treibende Wirkung in den Unternehmen nicht verfehlen werden.

Was bringt Windows 10?

Das neue Microsoft Betriebssystem bietet zahlreiche Optimierungen, sowohl für den Anwender als auch für das IT-Management: Die Anwender genießen es, dass sich ihre Arbeit auf den verschiedenen Geräten „gleich anfühlt“ und die Administratoren profitieren von hilfreichen Features im Bereich Datensicherheit, Authentifizierung und Verwaltung.

Beispielhaft sei hier die Continuum-Funktion genannt, eine Neuerung, die für beide Nutzerprofile interessant ist – besonders jedoch in dem Fall, wenn ein Anwender ein und dieselbe Funktion regelmäßig auf verschiedenen Gerätetypen verwendet: mit Windows 10 Continuum kann beispielsweise zwischen der Nutzung des „Modern User Interface“ bzw. Tablet Modus und dem klassischen Windows Desktop bzw. Laptop Modus schnell und einfach gewechselt werden. Darüber hinaus kann dank der Continuum-Funktionalität aus einem Windows 10 basierten Smartphone in Verbindung mit einer Tastatur, einer Maus und einem Bildschirm ein voll funktionsfähiger Windows PC gemacht werden.

Viele attraktive Möglichkeiten bringt auch die Sprachsteuerung über „Cortana“ mit sich. Hierüber lässt sich jetzt auf allen Geräten schnell das Betriebssystem steuern – so auch der neue Browser MS Edge. Er schützt geöffnete Anwendungen und Inhalte zudem besser vor unbefugten Zugriffen als frühere Browser.

Oliver Bendig
Oliver Bendig
(Bild: Matrix42)

Fazit

Der Umstieg auf Windows 10 lohnt sich aus vielerlei Hinsicht, aber vor allem im Hinblick auf die zunehmende Wichtigkeit einer ganzheitlichen Multi-Geräte-Arbeitsumgebung. Wer umsteigt, profitiert nicht nur beim Bedienungskomfort, der Funktionsvielfalt und den Sicherheitsfunktionen, sondern auch von einem modernen Registrierungsprozess und innovativer Sprachsteuerung. Vorausgesetzt, die Migration auf das neue Betriebssystem erfolgt planvoll und vorausschauend.

Über den Autor

Oliver Bendig ist CTO bei Matrix42

Um das Thema abzurunden hat IP-Insider ein Interview mit Oliver Bendig, CTO Matrix42, geführt, in dem Bendig die verschiedenen Migrationsmöglichkeiten erläutert. Das Interview mit Oliver Bendig lesen Sie auf der nächsten Seite

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