Maschine-zu-Maschine-Kommunikation

Wind River führt Edge Management System für das Internet der Dinge ein

| Autor / Redakteur: Franz Graser / Nico Litzel

Jim Douglas, Senior Vice President und Chief Marketing Officer, Wind River: „Das Edge Management System soll Unternehmen befähigen, ihre Geschäftsmodelle auf das Internet der Dinge auszurichten.“
Jim Douglas, Senior Vice President und Chief Marketing Officer, Wind River: „Das Edge Management System soll Unternehmen befähigen, ihre Geschäftsmodelle auf das Internet der Dinge auszurichten.“ (Bild: Wind River)

Der Betriebssystemspezialist Wind River stellt mit seinem Wind River Edge Management System eine Cloud-basierte IoT-Plattform (Internet of Things) vor, mit der sich Geräte unter Einhaltung der Datensicherheit an eine zentrale Konsole anbinden lassen.

Die Plattform ermöglicht auf diese Weise das Geräte-Management sowie die Erweiterung von Lösungen. Sie ist ein integraler Bestandteil der IoT-Plattform von Intel, die vor kurzem auf dem Markt eingeführt wurde.

Edge Management System ist ein integrierter Technik-Stack zur Verbindung von Geräten mit der Cloud. Der Stack arbeitet sozusagen direkt „out-of-the-Box“ mit allen Komponenten der Intel-Plattform sowie von anderen IoT-Herstellern zusammen.

Cloud-Anbindung

Der Agent des Edge Management System sorgt für die Anbindung an die Cloud, um Funktionen wie Datenerfassung (Data Capture), regelbasierte Datenanalyse und Reaktion (Response), Konfiguration und File Transfer zu ermöglichen.

Außerdem können Kunden mit dem Stack branchenspezifische IoT-Lösungen schnell entwickeln und mit Hilfe von API Management in unterschiedliche Enterprise-IT-Systeme integrieren. Die Cloud-basierte Middleware läuft vom Embedded-Gerät bis zur Cloud und reduziert die Entwicklungszeit sowie die Unterhaltskosten (Total Cost of Ownership).

„Das IoT bietet aufgrund kontextreicher Geräteinteraktion und Einblicke enorme Möglichkeiten für neue Geschäftswerte,“ sagt Chris Rommel, Executive Vice President of IoT & Embedded Technology bei VDC Research: „Diese zunehmend wertvolleren und komplexen Geräte-Netzwerke verlangen jedoch neue Prozesse und Plattformen, um die Daten, die IT-Sicherheit und Services, die über die IoT-Netzwerkarchitektur bereitgestellt werden, effizient zu administrieren.“

Leistungsmerkmale im Überblick

Das Edge Management System beinhaltet u. a. folgende Leistungsmerkmale:

  • Device Management: Fähigkeiten für Remote Device Management senken die Service-Kosten, indem sie Diagnose und Wartung von entfernten Orten aus (Remote) erlauben.
  • Security: Sichere Software-Updates sind zusammen mit On-Device Security Funktionen wie White Listing und Integrity Monitoring integriert.
  • Telemetrie und Analyse: Datenerfassung von entfernten Orten aus (Remote Data Capture) sammelt Daten über den Zustand von Sensoren und Systemen und transformiert sie in ausführbare Intelligenz (Actionable Intelligence).

Als Bestandteil der IoT-Plattform von Intel wird Edge Management System mit dem Intel-IoT-Gateway integriert und validiert. Das Gateway enthält die Wind River Intelligent Device Platform XT, eine komplette Software-Entwicklungsumgebung. Zusätzlich unterstützt das Edge Management System eine Vielzahl an Hardware und Betriebssystemen.

„Beim IoT geht es im Wesentlichen um das Thema Business Transformation — die Transformierung von Maschinendaten in ausführbare Einblicke, um neue Umsatzströme zu generieren, vorhandene Infrastrukturen zu maximieren und Geschäftsprozesse zu verbessern,“ sagt Jim Douglas, Senior Vice President und Chief Marketing Officer, Wind River.

Douglas fährt fort: „Mit Edge Management System bieten wir jetzt ein reichhaltiges Produktportfolio an, das die gesamte IoT-Architektur adressiert. Angefangen beim Management von intelligenten Geräten an der Peripherie über den Gateway bis hin in das Netzwerk und in die Cloud. Dies erlaubt uns, unserem Kundenstamm den maximalen Wert zu liefern.“

Dieser Artikel ist erstmals bei unserer Schwesterpublikation Elektronikpraxis erschienen. Verantwortlicher Redakteur: Franz Graser

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