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Ultra Wideband (UWB) ist Geschichte WiMedia Alliance löst sich wegen Wireless USB und Bluetooth auf

Redakteur: Ulrike Ostler

Der Industrieverband WiMedia Alliance wird seine Ultra-Wideband-Spezifikationen an die Bluetooth Special Interest Group (SIG), die Wireless USB Promoter Group und das USB Implementers Forum übergeben. Danach soll sich das Gremium auflösen.

Grundlage des Wireless-Standards UWB, Bild: WiMedia
Grundlage des Wireless-Standards UWB, Bild: WiMedia
( Archiv: Vogel Business Media )

Es ist beschlossene Sache. Der Übertragungsstandard Untra Wideband (UWB) wird in die Spezifikationen für WirelessUSB und Bluetooth eingehen. Wie das dahinterstehende Indistriegremium WiMedia mitteilt, dürfe das Ende keinesfalls als unrühmlich eingestuft werden.

Vielmehr soll das bisher Erarbeitete die Entwicklung Bluetooth und insbesondere Wirelss USB stärken und dazu führen, dass Produkte schneller auf den Markt gelangen. So sagt Stephen Wood, President der WiMedia Alliance: „Wir sind an einem Punkt in der Entwicklung von Spezifikationen und Produkten angelangt, an dem es mehr Sinn macht und effizienter ist, wenn verwandte Industriegruppen sich dessen annehmen.“

Das Ende ist gewollt

Er konkretisiert: Jüngste Ankündigungen von kosteneffektiven Produkten der zweiten und dritten Generation, die weltweite Verfügbarkeit von breitbandigen Produkten sowie die UWB-Chipsets des Industriegiganten Samsung seien ein unfehlbares Indiz für den erreichten Status.

UWB erlaubt es, Daten per Personal Local Area Network (PLAN) stromsparend und mit bis zu 480 Megabit pro Sekunde zwischen Notebooks oder Handys auszutauschen. Im Herbst 2007 hatte die WiMedia Alliance zusammen mit Chipherstellern wie Intel, Realtek und WiQuest für den UWB-Standard erstmals Plattformen, zwölf an der Zahl, lizenziert.

Nun rechnet Wood mit einer problemlosen Übergabe und Weiterentwicklung, da viele WiMedia-Mitglieder ohnehin bereits den genannten Gruppen angehörten.

(ID:2020200)