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CeBIT 2015: Ein kompletter Stack für eine virtuelle Desktop Infrastruktur Wie VDI auch für den Mittelstand funktioniert

| Autor / Redakteur: Ulrike Ostler / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Eigentlich, ja eigentlich, ist VDI toll: zentrale Verwaltung von Anwendungen, sicherer Zugriff von fast allen Endgeräten… Doch bisher setzen nur wenige mittelständische Unternehmen auf eine virtuelle Desktop Infrastruktur. Aus der Technik von Alcatel Lucent, VMware, Unidesk und Pure Storage baut Movetech nun einem kompletten Stack, der alles vereinfachen soll.

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Virtual Desktop Infrastructure verträgt keine wartenden Endanwender; deswegen gehört das Messen von Latenzen zum Proof of Concept von Movetech.
Virtual Desktop Infrastructure verträgt keine wartenden Endanwender; deswegen gehört das Messen von Latenzen zum Proof of Concept von Movetech.
(Bild: Movetech )

Um zu erkennen, welche Vorteile dieser VDI-Stack haben kann, sollten sich potenzielle Anwender noch einmal vor Augen führen, was VDI-Projekte kompliziert macht oder gar scheitern lässt. Kurz gefasst, beginnt es bei der benötigten Hardware, die beherrscht werden muss, geht über das richtige Sizing der Umgebung, die komplexe Programmvirtualisierung, die unglücklichen Endbenutzer bis hin zu den Tools von Drittherstellern zur Personalisierung, nutzerspezifischen Anwendungen, dem Image-Management und der Storage-Optimierung.

Die Testkonfiguration im Schema.
Die Testkonfiguration im Schema.
(Bild: Movetech )

Die Movetech Systemberatung aus Bad Nauheim, Partner von Alcatel-Lucent, weist nun in einem Proof of Concept nach, dass die Techniken von Alcatel-Lucent, VMware, Unidesk und Pure Storage zusammen eine belastbare und einfache Grundlage für VDI-Implementierungen bei kleinen und mittelständischen Unternehmen ergeben. Die These: Beim Einsatz der „richtigen Hardware-Komponenten und Management-Software“ ist VDI selbst für kleine IT-Teams zu stemmen. Außerdem kann das Systemhaus mittels Login VSI-Software verdeutlichen, wo die jeweils eingesetzte Hardware an ihre Grenzen stößt, um diese kritischen Faktoren von vornherein erkennbar zu machen.

Es geht dabei um 500 bis 1.000 zu virtualisierende Desktops. Zu den Komponenten gehören das „All Flash Array FA-405“ von Pure Storage, der 10/40 GigE Switch „Omni Switch 6900-X20“ von Alcatel-Lucent sowohl für die Server als auch die Storage-Konnektivität und die „Unidesk Virtual Desktop Management“-Software. Grundlage für die Desktop-Virtualisierung ist dabei die VMware-Software „Horizon View 5.5“. Für die Benchmarks haben die Tester „Login VSI Pro 4.1“ herangezogen.

Die Zusammenstellung legt nach Angaben der Tester Wert darauf, dass die einzelnen Komponenten möglichst einfach zu bedienen sind. Dazu gehört, dass alle Infrastruktur-Komponenten als VM zur Verfügung gestellt werden, um ein Wachsen der Infrastruktur zu ermöglichen. Zudem wird auf ein Tuning verzichtet.

Teilergebnisse

Zu den Ergebnissen gehört (ausgehend davon, dass das Pure Storage FA-405 Array ungefähr 100.000 IOPS und der Alcatel-Lucent Omni Switch 6900-X20 bis zu 1,28 Terabit pro Sekunde Datendurchsatz liefern können), dass die gewählte Umgebung mit der entsprechenden Anzahl von ESXi-Hosts in der Lage ist, mindestens 1.000 Desktops für Knowledge Worker zur Verfügung zu stellen.

Dabei reduziert Unidesk den benötigten Speicherplatz auf dem Storage-System vorweg um rund 80 Prozent. Durch die zusätzliche Datenreduktion von Pure Storage wurden für 200 Desktops weniger als 100 Gigabyte Speicherplatz benötigt.

Movetech auf der CeBIT

Wer mehr über den VDI-Stack und die Testergebnisse von Movetech erfahren möchte, findet die Firma während der CeBIT auf dem Stand von Alcatel-Lucent (Halle 13, Stand D28).

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