Moderne Büro- und Arbeitsplatzgestaltung

Wie sich der Arbeitsplatz auf die Mitarbeiter auswirkt

| Autor / Redakteur: Elena Koch / Andreas Donner

Zentral, grün, modern – New-Work-Ansätze zeigen, wie die Zukunft der Arbeit gestaltet sein muss.
Zentral, grün, modern – New-Work-Ansätze zeigen, wie die Zukunft der Arbeit gestaltet sein muss. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Das Büro als Kündigungsgrund – wie sich die Arbeitsumgebung tatsächlich auf die Arbeitnehmer auswirkt, hat eine aktuelle Umfrage herausgefunden. Demnach war bereits für jeden Zehnten der Generation Y das Büro-Design schon einmal ein Kündigungsgrund.

Laut einer aktuellen Befragung unter Büromitarbeitern hat fast jeder sechste Deutsche (13 Prozent) und sogar jeder fünfte Millennial (18,4 Prozent) schon einmal einen potentiellen neuen Job aufgrund eines schlechten Büro-Designs und schlechter Arbeitsplatz-Ausstattung abgelehnt. Für jeden Zehnten (10,8 Prozent) aus der Generation Y war das Büro-Design sogar schon einmal ein Kündigungsgrund.

Bei der Suche nach einem neuen Job ist der Standort des Arbeitsplatzes und die Nähe zu Restaurants und Geschäfte für jeden siebten Millennial (14 Prozent) ein wichtiger Faktor. Getoppt wird dies vor allem durch Karrierechancen, die für rund jeden vierten Befragten der 18-34-Jährigen (26,7 Prozent) ausschlaggebend sind.

Was ist bei der Jobwahl am wichtigsten? Das wollte Mindspace in einer Umfrage herausfinden.
Was ist bei der Jobwahl am wichtigsten? Das wollte Mindspace in einer Umfrage herausfinden. (Bild: Mindspace)

Flexibilität und Austausch sind wichtige Voraussetzungen

Ansätze wie New Work zeigen, wie die Zukunft der Arbeit gestaltet sein muss, um effizient und innovativ zu agieren. Doch oftmals fehlt es noch an den Basics. So hat nur jeder Dritte (30,9 Prozent) einen Laptop, mit dem er zeit- und ortsunabhängig arbeiten kann. Home Office ist für 70 Prozent der Befragten somit kein Thema. Allerdings haben zwei Drittel (58,4 Prozent) der Befragten rund um die Uhr Zugang zu ihrem Büro. Dadurch können Arbeitszeiten theoretisch flexibel und nach den Bedürfnissen der Arbeitnehmer geplant werden.

Ein wichtiger Faktor ist auch der Austausch im Team und mit anderen Unternehmen, um neue Ideen zu generieren und den Horizont zu erweitern. Fast jeder Zehnte (9,7 Prozent) stimmt allerdings zu, dass das Design und die Gestaltung des Arbeitsplatzes nicht dazu ermutigen, sich mit Kollegen und dem Team auszutauschen.

Millennials wünschen sich Modernität, um kreativ arbeiten zu können

Neben zwischenmenschlichen Faktoren wirkt sich das Büro-Design auch auf das Wohlbefinden jedes einzelnen Mitarbeiters aus. Bei den Millennials leider oftmals negativ. Fast jeder sechste 18-34-Jährige (14 Prozent) fühlt sich durch die Arbeitsumgebung gestresst. Sogar jeder Vierte (24,9 Prozent) in dieser Altersgruppe fühlt sich durch Design, Gestaltung und Komfort des Büros müde. Bei den älteren Arbeitnehmern zeichnet sich ein anderes Bild ab. Jeder Fünfte (20 Prozent) der Befragten über 45 Jahren fühlt sich durch die Arbeitsumgebung inspiriert. Jeder Vierte (25,6 Prozent) fühlt sich sogar kreativ.

Coworking – hängt Deutschland hinterher?

Überraschend ist, dass fast 40 Prozent der Befragten nicht wissen, was Coworking ist. Fast jeder Sechste (13,3 Prozent) der Befragten würde Coworking allerdings gerne einmal ausprobieren. Im deutschlandweiten Vergleich ist das Konzept in Berlin am geläufigsten. Drei Viertel (71,43 Prozent) der Berliner wissen, was mit Coworking gemeint ist. Am wenigsten geläufig ist der Coworking-Ansatz in Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz.

* Die Umfrage wurde im April 2018 vom Coworking-Anbieter Mindspace in Kooperation mit dem Marktforschunsunternehmen OnePoll durchgeführt. Insgesamt wurden 1.000 Büromitarbeiter in Deutschland befragt.

Dieser Beitrag stammt von unserem Schwesterportal marconomy.

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