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NAS-Geräte, Back-up und Restore sowie IP-Kameras Wie sich D-Link mit dem IP-Markt wandelt

Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Letzten Endes entscheidet der Kunde, welche Technologien und Produkte floppen und auf welche Marktsegmente sich die Hersteller stürzen. Die Redaktion sprach mit D-Link-Manager Thomas von Baross über Bewegungen im Markt rund um IP-Produkte. Insbesondere Datenhorte und Kameras gewinnen rasant an Bedeutung.

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Thomas von Baross ist Vice President Central and Eastern Europe bei D-Link.
Thomas von Baross ist Vice President Central and Eastern Europe bei D-Link.
(Bild: D-Link)

Vielleicht trügt der Eindruck, aber Wortgefechte bei unterschiedlichen Meinungen dauerten früher länger. Heutzutage kann man sich argumentativ viel Zeit sparen, denn das omnipräsente Smartphone, Tablet oder Notebook liefert schnelle Google-Ergebnisse, mobile Zugriffe auf Netzwerkkameras oder Daten im heimischen Netzwerk. Das kann man gut oder schlecht finden oder sogar bezweifeln, dass strittige Fragen durch die neue Nähe zu Daten und Informationen besser geklärt werden können – Fakt ist allerdings, dass sich der Alltag durch mobile Devices, die Cloud, IP-Kameras, Access Points und NAS-Geräte stark verändert. Nicht von einem Tag auf den anderen. Aber rückblickend dann doch sehr rasant. So ist es heutzutage nicht mehr schwer, eine persönliche Cloud einzurichten. Für Netzwerkspeicherprodukte stellt unter anderem D-Link eine Login-Seite im Web bereit.

IP-Vielfalt

Thomas von Baross, Vice President Central and Eastern Europe bei D-Link, hat von Berufs wegen auf dem Radar, wohin sich die Nachfrage der Kunden im IP-Markt Tag für Tag in Trippelschritten hinbewegt. Dort muss D-Link dann nämlich schon sein, um den Kunden produktmäßig abholen zu können. Für das Jahr 2013 lobt der Manager im Gespräch folgende Marschroute aus: cloud-fähige Speichermedien wie NAS-Geräte oder Back-up und Restore-Lösungen und IP-Kameras.

IP-Surveillance

Das Segment „IP-Surveillance“ (deutsch: IP-Überwachung) spielt bei D-Links Produktstrategie eine besonders große Rolle, was sich auch an steigenden Marktanteilen des Netzwerkers zeigt und am wachsenden Interesse seitens der D-Link-Partner. „Das D-Link-Sortiment rund um IP-Surveillance wird sowohl für den privaten als auch den professionellen Einsatz im Jahr 2013 konsequent weiter ausgebaut: neue IP-Kameras, Video-Encoder und neuartige Kameras, die bereits hardwareseitig eine Voice Detection bieten, werden das vorhandene Portfolio ergänzen. Zudem wird das Cloud-Kamera-Portfolio um mehrere outdoor-fähige Geräte ergänzt“, verriet von Baross.

Warum D-Link gerade in diesem Bereich Erfolge im Projektgeschäft feiern kann, erklärt sich für den D-Link-Europa-Chef auch durch das breite Portfolio. Man kennt den Effekt aus der Praxis: In heterogenen Umgebungen wird das Problem gerne seitens des Supports von einem Hersteller zum nächsten geschoben. Kunden, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, greifen daher gerne auf Hersteller zurück, die wie D-Link „alles aus einer Hand“ anbieten. Wer im Falle eines technischen Problems eine Lösung finden muss, ist in solchen Fällen unstrittig: D-Link.

Hotel-Projekte

Eine immer wichtigere Rolle spielen für das Unternehmen Projektgeschäfte rund um Public-WLAN in Hotels. Der Hersteller stellt über die Distribution Systemhäusern spezielle Produkt-Bundles bereit, um ihnen den Einstieg zu erleichtern. WLAN-Ausleuchtung für die Infrastruktur, Ethernet-Verkabelung, Access-Point-Verortung – spezielle Dienste von Experten können Systemhäuser im Bedarfsfall bei D-Link buchen und ihren Kunden in Rechnung stellen.

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