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Cisco Meraki, kurz erklärt Wie Cloud Managed Networking die Netzwerkverwaltung verändert

| Autor / Redakteur: Christoph Krell / Elke Witmer-Goßner

Mit mehr als zwei Millionen aktiven Netzwerken und über 5,7 Millionen Geräten gehört Cisco Meraki zu den Branchenführern im Bereich Cloud Managed IT. Da viele Anwender fast immer die gleichen Fragen zur Lösung stellen, erklärt Christoph Krell, Regional Sales Director DACH bei Cisco Meraki, im Folgenden die wichtigsten Features.

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Mit Cisco Meraki lassen sich sichere und skalierbare Netzwerke einfach implementieren und von überall aus verwalten.
Mit Cisco Meraki lassen sich sichere und skalierbare Netzwerke einfach implementieren und von überall aus verwalten.
(Bild: Cisco)

Cisco Meraki bietet Cloud Managed Networking. Dieser Ansatz verändert die Art und Weise, wie Netzwerke verwaltet werden. Bislang war hierzu ein Administrator vor Ort nötig. Auf Basis einer cloud-basierten Architektur mit EU-compliance-konformen Rechenzentren in Frankfurt, München und Dublin lassen sich sichere, skalierbare und einfach zu implementierende Netzwerke von überall aus verwalten. Dies kann mit fast jedem Gerät erfolgen, über das webbasierte Meraki Dashboard und die Meraki Mobile App.

Bereitstellung in wenigen Minuten

Unternehmen, die Cisco Meraki nutzen möchten, benötigen nur einen Strom- und Internet-Anschluss. Ein Cisco-Partner oder auch der eigene IT-Administrator steckt vor Ort die Geräte an. Alles andere erledigen die automatischen Funktionen von Cisco Meraki sowie bei Bedarf Spezialisten per Remote-Zugang. Auch die Lizenzierung von Meraki ist sehr einfach. Für jedes verwaltete Netzwerkgerät benötigen Unternehmen nur eine Meraki Dashboard-Lizenz, damit Sie das Gerät verwalten können. Technischer Support ist bereits integriert.

Das Portfolio von Cisco Meraki umfasst Hardware und Software. Es enthält unter anderem Geräte wie Access Points, Security Appliances mit SD-WAN-Funktionen, Switches und Kameras. Zudem sind Software-Lösungen wie Management-Dashboard, Analyse- und Troubleshooting-Tools sowie Sicherheits- und Mobile-Device-Management-Programme integriert. Selbstverständlich arbeiten alle Lösungen aus einer Hand reibungslos zusammen.

Zu den wichtigsten Funktionen gehören:

  • Konsistente und replizierbare Konfiguration: Die Konfiguration eines Standorts lässt sich auf einen anderen mit wenigen Klicks übertragen und bei Bedarf anpassen. Zudem kann die Gerätekonfiguration geklont werden, um Konsistenz innerhalb des Netzwerks zu gewährleisten.
  • Automatische Firmware-Upgrades: Unternehmen können geeignete Wartungsfenster einrichten, in denen neue Software oder Updates automatisch installiert werden.
  • Transparenz für Layer 7-Verkehr: Meraki-Geräte können den Datenverkehr im Netzwerk auf der Anwendungsebene – Layer 7 – filtern oder melden. Damit lassen sich Regeln auf Basis von Domänennamen erstellen oder die Geschwindigkeit begrenzen.
  • Intelligente Optimierung des WAN-Verkehrs: Der optimale Internet-Uplink wird je nach aktueller Performance der Verbindung sowie nach Service-Qualität für verschiedene Verkehrsklassen ausgewählt.
  • Aktuelle Übersicht der Netzwerktopologie: Meraki Dashboard erstellt automatisch eine dynamische und damit immer aktuelle Topologiekarte der Netzwerke.

Besondere Absicherung

Meraki-Geräte werden mit Hilfe von Cisco Advanced Malware Protection (AMP) abgesichert. Dabei handelt es sich um eine Lösung zum Schutz vor Malware. Auf Basis einer Datenbank mit über 500 Millionen bekannten Dateien und mehr als 1,5 Millionen täglich neu eingehenden Dateiproben bietet AMP nicht nur Schutz vor Bedrohungen, sondern auch umfassende Transparenz während und nach einem Malware-Angriff.

Erste Voraussetzung für ein sicheres Netzwerk sind sichere Komponenten. Security besitzt oberste Priorität bei Cisco. So werden alle Produkte mit Blick auf höchste Sicherheit entwickelt und hergestellt. Die Geräte von Cisco Meraki bieten SLAs für eine Betriebszeit von 99,99 Prozent, Zwei-Faktor-Authentifizierung, nach SSAE16 Type II zertifizierte Rechenzentren und eine hochverfügbare redundante Architektur.

Der erfolgreiche Start ins Meraki-Projekt

Die beste Möglichkeit, sich mit Cisco Meraki vertraut zu machen, ist es auszuprobieren. Dies kann in einer kleinen Zweigstelle geschehen, die gerade umgebaut oder bald eröffnet wird. Anschließend lässt sich die Lösung schrittweise erweitern. Kollegen von Cisco Meraki und dessen Partnern führen gerne Demo-Versionen vor.

Auf die Frage, wie sich eine optimale WLAN-Abdeckung erreichen lässt, gibt es keine Standard-Antwort, da die optimale Abdeckung für jedes drahtlose Netzwerk im Einzelfall zu ermitteln ist. Jeder Meraki Access Point besitzt dabei eigene Abdeckungsmuster. Diese lassen sich als allgemeine Positionierungsanleitung nutzen. So kann ein Administrator den Funkkanal auswählen, der die geringsten Störungen aufweist. Zudem bieten Geräte für den Außeneinsatz einen Antennenanschluss, um die Abdeckung zu optimieren.

Meraki Access Points lassen sich in den NAT-Modus versetzen. Dadurch werden Verbindungsgeräte in ein privates 10.0.0.0/8-Netzwerk gestellt und IP-Adressen über DHCP bedient. Die Funktionen dieses DHCP-Servers sind jedoch begrenzt, und derzeit können Administratoren keine Änderungen an der Funktionalität dieses Servers vornehmen.

Christoph Krell.
Christoph Krell.
(Bild: Cisco)

Ein „kleines“ Meraki aus der Cloud

Meraki Go ist eine cloud-basierte Netzwerklösung, die kleine Unternehmen selbst installieren und verwalten können. Hier vereinen Access Points, Sicherheits-Gateway und Netzwerk-Switches von Meraki alle WiFi-fähigen und angeschlossenen Geräte des Unternehmens an einem Ort. Dies erzeugt ein schnelles, sicheres und zuverlässiges Netzwerk, das über eine intuitive mobile Anwendung einfach zu verwalten ist.

Über den Autor

Christoph Krell ist Regional Sales Director DACH bei Cisco Meraki.

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