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Wie sich das Weihnachtsgeschäft auf das „Internetwetter“ auswirkt Weihnachten wird wechselhaft bis stürmisch

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Das vorweihnachtliche Einkaufsfieber steuert auf seinen Höhepunkt zu – auch im Online-Handel. Silver Peak hat ermittelt, wie sich diese heiße Phase des Weihnachts-Shoppings auf das Internet sowie auf Unternehmensnetze und Cloud-Dienste auswirkt.

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Die Latenzzeiten in den Internet-Backbones hielten sich trotzt der zusätzlichen Belastung durch den Online-Einkaufstrubel in Grenzen.
Die Latenzzeiten in den Internet-Backbones hielten sich trotzt der zusätzlichen Belastung durch den Online-Einkaufstrubel in Grenzen.
(Bild: Silver Peak)

Silver Peak hat das „Internetwetter“ am Black Friday und am Cyber Monday analysiert. In den USA – und Silver Peak zufolge mittlerweile auch in Deutschland – bieten Online-Händler an diesen beiden Tagen nach Thanksgiving Produkte zu besonders günstigen Konditionen an. Erfasst wurden die Latenzzeiten (Verzögerungen beim Transport von Datenpaketen) der Internetverbindungen großer E-Tail-Firmen und von Anbietern von cloudbasierenden Software-as-a-Service-Produkten (SaaS). Die Resultate ergänzte Silver Peak um Daten über die Paketverlustraten (Packet Loss Rate) in den Internet-Backbones großer amerikanischer Service-Provider. Diese Informationen steuert Keynote bei, ein Anbieter von webbasierendem und mobilem Cloud-Testing und -Monitoring.

Keine Ausreißer bei Latenzzeiten und Paketverlustraten

Den Analysen von Silver Peak zufolge hielten sich die Paketverlustraten und Latenzzeiten in den Internet-Backbones trotzt der zusätzlichen Belastung durch den Online-Einkaufstrubel in Grenzen. „Ausreißer“ nach oben seien nicht zu verzeichnen gewesen. Einzelne Verbindungen hätten allerdings massive Qualitätsschwankungen aufgewiesen.

Das habe Konsequenzen für Unternehmen, die beispielsweise Außenstellen oder Tochterfirmen über IP-basierende Weitverkehrsstrecken (WAN-Links) an das zentrale Rechenzentrum anbinden oder IT-Dienste aus einer Cloud beziehen. Die ständigen „Wetterwechsel“ könnten dazu führen, dass der Zugriff auf Daten und Anwendungen in einem Cloud-Rechenzentrum oder einem Firmen-Datacenter an einem Tag problemlos und mit guter Performance möglich wäre, am nächsten Tag dagegen lange Wartezeiten die Regel seien.

Schnelle Routen durch das Internet

Unternehmen, denen dedizierte private WAN-Leitungen auf Basis von MPLS (Multi-Protocol Label Switching) zu teuer sind, können, so die Empfehlung von Silver Peak, IP-gestützte WAN-Verbindungen nutzen, wenn sie ergänzend dazu WAN-Optimierungslösungen einsetzen. Solche Lösungen seien in der Lage, Paketverluste und Wartezeiten zu reduzieren und die qualitativ beste und schnellste Route durch das Internet zu ermitteln.

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