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Webhosting- und Internet-Service-Dienstleister mit neuer Infrastruktur Webhoster Strato: Sicher, effizient und Umweltfreundlich vernetzt

Autor / Redakteur: Thorsten Meudt / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Fast nirgendwo spielt Datensicherheit eine so bedeutende Rolle wie beim Betrieb von Rechenzentren. Der Schutz vor unbefugten Netzwerkzugriffen hat hier höchste Priorität und stellt entsprechend hohe Anforderungen an die technische Ausstattung des Betreibers. Im Rechenzentrum der Strato AG verbindet daher eine Netzwerklösung von HP ProCurve 30.000 Server mit dem Internet.

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HP ProCurve stattet das Rechenzentrum des Webhosters Strato mit neuer Infrastruktur aus
HP ProCurve stattet das Rechenzentrum des Webhosters Strato mit neuer Infrastruktur aus
( Archiv: Vogel Business Media )

Als die Strato AG, zweitgrößter Webhoster Europas, große Teile ihrer Netzwerk-Hardware erneuern wollte, stellte man in dem High-Tech-Unternehmen mit höchsten Anforderungen an Sicherheit und Zuverlässigkeit einen umfangreichen Vergleich unter den führenden Netzwerkanbietern an – und entschied sich für Lösungen von HP ProCurve.

Den Ausschlag für ProCurve gaben die Leistungs- und Sicherheitsmerkmale der Systeme der Netzwerk-Division von HP. Außerdem lag ProCurve in puncto Stromverbrauch und Effizienz der Netzwerk-Strukturen ebenfalls klar vorn.

Die Strato AG wurde 1997 gegründet und ist heute Europas zweitgrößter Webhoster mit rund 1,3 Millionen Kundenverträgen. Strato verwaltet mehr als 4 Millionen Domains. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin ist inzwischen eine hundertprozentige Tochter der Freenet AG und nutzt deren Hochgeschwindigkeits-Glasfasernetz.

Strato konzentriert sich nicht nur auf klassisches Webhosting, sondern bietet auch weitergehende Dienstleistungen. Hohe Zuwachszahlen verzeichnen die Berliner mit Angeboten zum IT-Outsourcing für kleine und mittelständische Unternehmen, wofür mehr als 30.000 dedizierte und virtuelle Server bereitstehen.

Ein Höchstmaß an Sicherheit

Aufgrund der wachsenden Kundenzahlen und der gestiegenen Anforderungen – insbesondere an die Datensicherheit – war es notwendig, die bestehende Netzwerk-Infrastruktur aufzurüsten. Vor allem musste gewährleistet sein, dass Kunden unter keinen Umständen Zugang zu fremden Datensätzen haben.

Bis heute hat der Webhoster mehr als 1.400 ProCurve-Switches der Serien 2524 und 2626 installiert. Jeder von ihnen verbindet 22 Server über die bestehenden Router mit dem Internet.

Darüber hinaus kommen bei Strato seit Kurzem PoE-fähige (Power over Ethernet) ProCurve 2626 PWR-Switches zum Einsatz. Dank PoE erhalten Kunden, die einen Server gemietet haben, Fernzugriff auf Tastatur, Bildschirm und Maus (KVM). Sie sind dadurch in der Lage, ihren dedizierten Server so zu verwalten, als stünde er unter ihrem Schreibtisch.

Der Webhoster wollte mit der umfangreichen Erneuerung aber nicht nur sein Dienstleistungsangebot erweitern, sondern die eigene zentrale Infrastruktur optimieren. Mit ihr verwaltet das Unternehmen einerseits alle den Kunden zugängliche Angebote, andererseits die Funktionen zur Netzwerk-Zugangskontrolle. Hierfür installierte Strato weitere 24 ProCurve-Switches, hauptsächlich aus der Serie 5406zl.

Zudem kommen HP StorageWorks 6000 Enterprise Virtual Arrays, HP StorageWorks Enterprise File Services (EFS) Clustered Gateways und das energieeffiziente HP Blade-System zum Einsatz. Die 18 BL 465c Server Blades verbrauchen bis zu 27 Prozent weniger Energie als vergleichbare Produkte auf dem Markt.

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15.000 Tonnen CO2 eingespart

Worauf Strato ganz besonders viel Wert legt: Seit Januar 2008 ist der Webhoster durch den Einsatz von Regenerativstrom CO2-neutral. So vermeidet Strato den Ausstoß von 15.000 Tonnen CO2 jährlich. Und dank der neuen IT-Infrastruktur verringert das Unternehmen den Ressourceneinsatz jetzt noch weiter.

Über den Autor

Thorsten Meudt ist Market Development Manager bei HP ProCurve in Deutschland

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