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Definition Was ist DeviceNet?

DeviceNet ist ein auf CAN (Controller Area Network) basierender Feldbus. Er ist in den USA und in Asien weit verbreitet und wird in der Automatisierungstechnik eingesetzt. Gepflegt und weiterentwickelt wird der offene Standard von der ODVA (Open DeviceNet Vendor Association). Auf den höheren Ebenen des OSI-Referenzmodells verwendet der Feldbus wie ControlNet und EtherNet/IP das Common Industrial Protocol (CIP).

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Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt.
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(Bild: © aga7ta - stock.adobe.com)

DeviceNet ist der Name eines ursprünglich vom Unternehmen Allen-Bradley (gehört mittlerweile zu Rockwell Automation) entwickelter Feldbusstandard. Inzwischen ist die ODVA (Open DeviceNet Vendor Association) für die Weiterentwicklung und Pflege des offenen Standards verantwortlich.

Der Feldbus ist in der europäischen Norm EN 50325 spezifiziert und basiert auf den Schichten eins bis vier des OSI-Referenzmodells auf CAN (Controller Area Network). Wie die Feldbusse ControlNet und EtherNet/IP verwendet DeviceNet auf den höheren Schichten (fünf bis sieben) des OSI-Referenzmodells das Common Industrial Protocol (CIP). Der Feldbus gehört damit zur Familie der CIP-basierten Feldbusse.

Mithilfe des Feldbusstandards lassen sich I/O-Geräte und Controller miteinander verbinden und Geräte steuern. Hauptanwendungsbereich ist die Automatisierungstechnik. Während DeviceNet in den USA und in Asien weit verbreitet ist, dominieren in Europa andere Feldbussysteme.

Grundsätzliche Funktionsweise und Eigenschaften von DeviceNet

Die Verkabelung der Bustopologie unterscheidet zwischen der Hauptleitung und den Stichleitungen. Maximal erreicht der Feldbus eine Übertragungsstrecke von 500 Metern. Die Baudraten liegen bei 125, 250 oder 500 kBaud und nehmen bei größeren Entfernungen ab. Insgesamt lassen sich bis zu 64 Teilnehmer pro Feldbussegment verbinden. Die Kabel besitzen neben den Leitungen zur Signalübertragung weitere Leitungen zur Energieversorgung der Busteilnehmer mit 24-Volt-Gleichstrom. Die erzielbaren Zykluszeiten liegen zwischen einer und 500 Millisekunden. Neben der Master-Slave-Kommunikation ist auch die Peer-to-Peer-Kommunikation möglich.

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