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Ein Dankeschön an alle Administratoren Warum braucht es einen „System Administrator Appreciation Day“?

Redakteur: Ulrike Ostler

Heute, am 26. Juli, ist „System Administrator Appreciation Day“. Warum der Admin Mitgefühl verdient, der Urlaub trotzdem gestrichen ist, haben die Direkt Gruppe und Solarwinds zusammengestellt.

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Heute gilt der Dank den Administratoren.
Heute gilt der Dank den Administratoren.
(Bild: Scott Maxwell/Fotolia.com)

Der System Administrator Appreciation Day findet seit dem Jahr 2000 jährlich am letzten Freitag im Juli statt. Sinn und Zweck des Tags des Systemadministrators ist es, den Menschen zu danken, die jenseits des Rampenlichts und häufig außerhalb der normalen Arbeitszeiten dafür sorgen, dass der tägliche IT-Betrieb aufrechterhalten werden kann (Mehr dazu auf Wikipedia)

Zunächst bietet Hendrik Lührs, Senior Business Consultant derDirekt Gruppe ein Interview. Das Unternehmen berät beim IT-Service-Management, Cloud-Computing, Social Media und Apps sowie Enterprise 2.0. Branchenschwerpunkte sind Versicherungen, Finanzdienstleister, Handel und Industrie.

In Deutschland gibt es laut Schätzungen der Gesellschaft für Informatiker (GI) rund 100 000 Systemadministratoren. Brauchen Admins wirklich eine Tüte Mitgefühl?

Hendrik Lührs: Dass es einen Tag des Systemadministrators gibt, ist eine Wertschätzung für deren Arbeit. Und natürlich ist das sicherlich auch etwas humoristisch zu nehmen.

Hendrk Lührs, Senior Business Consultant der Direkt Gruppe, erläutert, warum es einen System Administrator Appreciation Day barucht.
Hendrk Lührs, Senior Business Consultant der Direkt Gruppe, erläutert, warum es einen System Administrator Appreciation Day barucht.
(Bild: Direkt Gruppe)
Aber meist ist es doch so: Man denkt nur an sie und bekommt sie zu Gesicht, wenn etwas nicht funktioniert – das Netzwerk nicht verfügbar ist, die Anwendungen lahmen oder die Rechner abgestürzt sind. Wenn es läuft, dann fragt keiner, warum eigentlich?

Dabei ist die IT und speziell die Administratoren eine der essentiellen Stellen in einem Unternehmen, denn sie sorgen für den reibungslosen Betrieb. Das ist leider oft immer noch nicht allen bewusst, speziell den Fachbereichen. Denken Sie an die Formel 1: Ohne die Techniker im Hintergrund dreht keiner die schnellsten Runden.

Sie sprechen den Graben zwischen IT und Fachabteilung an. Ist das nicht schon längst Schnee von gestern und die Gräben sind zugeschüttet? Heutzutage weiß doch jeder, dass die IT bei Projekten frühzeitig mit einbezogen werden sollte.

Hendrik Lührs: Ich weiß, das Thema Zusammenarbeit IT und Fachabteilungen ist stark strapaziert und kommt dem einen oder anderen zu den Ohren heraus. Aber oft ist es immer noch die fehlende Erkenntnis, dass IT ein zentraler Schlüssel für die Unternehmensentwicklung ist.

Manche leisten sich eine kostspielige IT, trotzdem scheint es nicht zu gelingen, diese richtig ins Unternehmen einzubetten. Immerhin werden circa 2-4 Prozent vom Gesamtumsatz von den meisten Unternehmen für IT ausgegeben.

iDe IT muss ernst genommen werden. Also ich kann nur sagen, versucht die IT und ihre Arbeitsweise zu verstehen. Diesen Grundkampf unter den verschiedenen Einheiten in der IT und mit der Fachabteilung muss es nicht mehr geben.

Das heißt also:Holt die IT aus dem Keller und positioniert sie als kompetenten Ansprechpartner für die Kollegen in den Fachbereichen?

Hendrik Lührs: Ja, so könnte man es formulieren. Denn oft findet einfach keine nachhaltige Integration der IT in das Unternehmen statt. Gefragt ist meist ein kennzahlengetriebenes, Controlling-lastiges Vorgehen, das heißt: die IT muss eben performen.

Wenn Unternehmen unzufrieden sind, ist für viele Outsourcing die scheinbare „Lösung“. Doch das ist oft nicht kostengünstiger, ganz im Gegenteil. Das Unternehmen muss frühzeitig klären: Was erwarte ich von meiner IT?

Das sind die Hausaufgaben, die gemacht werden müssen. Nur so kann man gemeinsam in die richtige Richtung gehen. Aber auch die IT sollte im Unternehmen eine viel aktivere Rolle spielen. Denn sie kann ebenfalls Veränderungsprozesse anstoßen und leiten. Sie muss nicht, um in dem Bild zu bleiben, im Keller sitzen und warten, bis jemand kommt und sie wach küsst. Hier gilt vielmehr: "Schweigen ist Silber – Reden ist Gold".

Der Urlaub ist grundsätzlich gestrichen

IT-Profis leben in ihrem Urlaub stets mit der Angst, dass aus dem Büro eine Warnmeldung, E-Mail oder ein Telefonanruf mit der Mitteilung eintrifft, dass ein IT-Notfall eingetreten ist. So sagt auch Sanjay Castelino, VP und Market Leader bei Solarwinds, Anbieter von IT-Management-Software, Danke:

„Flexibilität und Lösungsorientiertheit sind typische Buzzwords, die man im IT-Business häufig hört. Aber es gibt einen Berufsstand, der diese Eigenschaften im wahrsten Sinne des Wortes lebt – und zwar Tag und Nacht: der Systemadministrator. Als Ausstatter dieser heimlichen Helden des IT-Betriebs wollen wir den System Administration Day nutzen, um ihnen unseren Dank zu übermitteln.“

Auf der SolarWinds-Community Plattform thwack können Administratoren Bilder, Texte und Geschichten hochladen, die den Alltag des System-Admins witzig und anekdotenhaft widerspiegeln. Darüber hinaus hat Solarwinds fünf der wichtigsten IT-Herausforderungen zusammengefasst, die ein IT-Profi bewältigen muss.

Das Active Directory-Konto des Endnutzers ist gesperrt.

Dieses Szenario spielt sich in Unternehmen überall auf der Welt täglich ab und ist leicht zu handhaben, wenn man sich im Büro oder zumindest zu Hause in der Nähe des Computers befindet. Wenn ein IT-Profi den Sommer jedoch am örtlichen See oder am Strand genießt, kann das zu einer Herausforderung werden.

Ein Endnutzer benötigt Hilfe bei der Nutzung einer für das Unternehmen wichtigen Anwendung

Alle IT-Profis erhalten Schulungsanfragen, die als Support-Tickets getarnt sind. Für einen Systemadministrator oder Helpdesk-Techniker ist es nicht ungewöhnlich, dass sie einen guten Teil ihres Tages für Aktivitäten verwenden, die statt als Support besser als Schulung kategorisiert werden sollten.

Ergänzendes zum Thema
Tools von Solarwinds

Solarwinds liefert diverse Remote-IT-Management-Software, die IT-Probleme melden, zuweisen, eskalieren und IT-Probleme per Fernzugriff aktiv verwalten kann, zum Beispiel:

  • "Web Help Desk" – webgestützte IT Helpdesk- und Bestandsverwaltung
  • "DameWare Remote Support" – mobile Remote-Verwaltung und mobiler Remote-Support
  • "Mobile Admin"– Verwaltung von Mobilsystemen
  • "Alert Central" – kostenlose Verwaltung von IT-Warnmeldungen auf mehreren Systemen

Stellt man sich ein Szenario vor, in dem die Unfähigkeit eines Endnutzers, eine einfache Aufgabe in einer CRM-Lösung durchzuführen, den Absatz bremst. Das Problem ist leicht zu handhaben, solange sich der IT-Profi im Büro befindet.Wenn er aber im Urlaub ist, kann das bedeuten, dass ohne visuelle Anhaltspunkte zu den aktuellen Aktionen des Endnutzers telefonisch geschult werden muss.

Der E-Mail-Server geht offline.

Wenn ein E-Mail-Server offline geht, ist das eine ernste Situation, die ziemlich kompliziert sein kann, wenn ein IT-Profi nicht am Computer anwesend ist. Es ist schwierig genug, über dieses Problem in Kenntnis gesetzt zu werden, da so viele Warnsysteme für die Weiterleitung der Warnmeldungen auf E-Mail-Systeme setzen... aber das Problem zu beheben, wenn man sich nicht gerade in der Nähe eines Computers befindet, ist nahezu unmöglich.

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