Riverbed-Appliances für Zweigstellen und Rechenzentren

WAN-Optimierung und Konsolidierung mit Steelhead

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Riverbed erweitert seine Steelhead-Produktfamilie um die Serien CX und EX.
Riverbed erweitert seine Steelhead-Produktfamilie um die Serien CX und EX.

Noch im ersten Quartal 2012 sollen die Appliances der Steelhead-Serien CX und EX verfügbar sein. Laut Hersteller Riverbed können Unternehmen damit ihre Anwendungsperformance beschleunigen und ihre Zweigstelleninfrastruktur konsolidieren.

Alle Produkte der Steelhead-Familie werden mit der Riverbed-Operating-System-Software (RiOS) betrieben. Die Modelle der Steelhead-Serie CX lassen sich Riverbed zufolge unabhängig von der verfügbaren Bandbreite und länderübergreifend einsetzen.

Die Appliances sollen Datenübertragungen beschleunigen und für eine optimale Anwendungsperformance sorgen – egal an welchem Punkt im Unternehmensnetzwerk. Steelhead CX soll bei gleichen Gesamtbetriebskosten eine höhere Kapazität und einen verbesserten Datendurchsatz als frühere Steelhead-Appliances bieten.

Die Steelhead-Serie EX basiert auf der WAN-Optimierungslösung von Riverbed und ergänzt diese um eine Plattform mit höheren Daten- und Festplattenspeicherkapazitäten sowie einer stärkeren CPU.

Virtual-Service-Plattform (VSP) sowie Granite würden auf diese Weise unterstützt. Zusätzlich sollen jeder Appliance der EX-Serie Solid State Drives (SSDs) zur Seite stehen.

Zweigstellenkonsolidierung

Jede EX-Appliance ist mit einer VSP ausgestattet, die, ähnlich wie die Riverbed-Services-Plattform (RSP) der xx50-Serie, eine dedizierte Plattform besitzt, die virtuelle Dienste ausführt und eine umfangreiche Konsolidierung in Zweigstellen ermöglichen soll.

Mit der VSP könne jede Appliance Virtualisierungstechnologien von VMware nutzen, um virtuelle Instanzen von unternehmenseigenen Services wie DNS, DHCP, Active Directory, Druckerserver, Videostreaming, Sicherheitsdienste oder Software von Drittanbietern auszuführen.

Server- und Storagekonsolidierung im Rechenzentrum

Die EX-Serie kann um Riverbed Granite erweitert werden. Mit Granite lassen sich Riverbed zufolge alle Edge-Server im Rechenzentrum konsolidieren und verwalten. Dies entspräche vom Prinzip her dem, was die Virtual Desktop Infrastruktur (VDI) für Desktops realisiert hat. Anders als bei VDI, könne die Edge Virtual Infrastructure (Edge-VSI) zusätzlich die Gesamtbetriebskosten um 20 bis 50 Prozent senken.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 31812960 / Performance-Management)