Mobile-Menu

Avaya begrüßt neues Gesetz Vom Netzwerk bis zur App: Digitalisierung der Krankenhäuser

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Ende Oktober trat das deutsche Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) in Kraft. Krankenhausträger haben nun die Möglichkeit, auf ein Gesamtfördervolumen von 4,3 Mrd. Euro zurückzugreifen, um ihre Häuser modern und zukunftsgerichtet auszustatten, z.B. mit Lösungen von Avaya.

Firmen zum Thema

Von der Digitalisierung der Krankenhäuser verspricht man sich zufriedenere Patienten und entlastetes Personal.
Von der Digitalisierung der Krankenhäuser verspricht man sich zufriedenere Patienten und entlastetes Personal.
(Bild: Gorodenkoff Productions OU)

Avaya begrüßt das von Bundestag und Bundesrat beschlossene Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG). Das Gesetz stoße die bundesweite Digitalisierung der Krankenhäuser an und ebne den weiteren Weg für die Medial App des Herstellers. Dank vereinfachter Prozesse könnten Krankenhäuser das Digitalisierungsbudget unkompliziert nutzen, um förderfähige Lösungen wie die von Avaya zu finanzieren.

Mit der Medial App stehe Patienten, Besuchern sowie dem Pflegepersonal in Krankenhäusern und Altenheimen eine Allroundlösung zur Verfügung, mit der die Patientenklingel wieder zur Notrufklingel werde. Die App entlaste das Pflegepersonal, da die Patienten nichtmedizinische Probleme selbstständig und in direktem Dialog mit nichtmedizinischem Personal lösen könnten.

Neben den finanziellen Mitteln, die jetzt zur Verfügung gestellt würden, seien jedoch weitere Voraussetzungen nötig, um die Digitalisierung der Krankenhäuser zufriedenstellend umzusetzen, so Avaya. In erster Linie müsse man sich der mangelhaften Netzwerkinfrastruktur in Krankenhäusern und anderen Pflegeeinrichtungen annehmen.

Ein flächendeckendes stabiles WLAN sei für die digitale Umrüstung unumgänglich. Dabei sollte das WLAN hohe Bandbreiten ermöglichen, um Störungen sowie hohe Latenzzeiten zu vermeiden. Außerdem sollte es zwei getrennte WLAN-Strukturen geben, da Patienten auf ein anderes WLAN zugreifen sollten als das Klinikpersonal, welches u.a. interne Klinikprozesse oder sensible Daten über dieses Netzwerk kommuniziere.

Für jegliche Patientenzimmer könne so eine direkte Anbindung an die Dienstzimmer des Pflegepersonals geschaffen werden oder auch an die Rezeption des Hauses. Je mehr Leistungserbringer auf diese Weise miteinander vernetzt würden, desto mehr positive Effekte würden erzielt. Neben einer IP-Plattform sei eine SD-WAN-Lösung von Vorteil, um mehrere Standorte an ein Netzwerk anzuschließen. Sie eigne sich besonders für Unikliniken oder Krankenhäuser, die auf einem großen Gelände auf mehrere Häuser verteilt sind.

Avaya Link Network sei eine SD-WAN-Lösung vor, die neben WLAN-Verfügbarkeit auch Cloud-Integration vorweisen könne. Die Einrichtung werde von einem Avaya-Experten übernommen. Auf den Bedarf zugeschnittene Leistungen könnten laut Hersteller binnen weniger Tage umgesetzt werden.

(ID:47003612)