So managt der bundesweit tätige Carrier HL komm seine Netze

Vollautomatisierte Netz-Sicherung und -Überwachung für höchste QoS

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Erste Anlaufstelle und Informationsquelle

Da die Konsolen für einzelne Benutzergruppen variabel gestaltet werden können, ist der Systemadministrator in der Lage, alle Ereignisse, die für seinen Verantwortungsbereich relevant sind, zu überblicken – und wenn nötig unmittelbar und effektiv auf sie zu reagieren.

Wird ein Alarm ausgelöst, werden gleichzeitig Zusatzinformationen zur Verfügung gestellt, die eine Fehlerquelle eindeutig nachvollziehbar machen. Sobald diese bewertet ist, kann eine Entstörung eingeleitet werden. Die Lösung avancierte daher bei den HL-komm-Mitarbeitern schnell zur ersten Anlaufstelle in Ereignisfällen.

Aber auch für die Gestaltung des Netzes hat sich das Werkzeug als wichtigste Informationsquelle für die Abteilungen „Betrieb“ (mit den Bereichen NMC und Service), „Aktives Netz“ und „Dienste“ (mit den Bereichen Voice, Internet und TV). durchgesetzt. Ergänzt mit dem Automated Performance Grapher von Watch4net lassen sich nun auch historische Daten grafisch aufbereiten und somit für nachträgliche Analysen nutzen.

Probleme schon vor dem Ausfall erkennen

Ein wesentlicher Vorteil für das operative Geschäft des Telekommunikationsanbieters ist die Möglichkeit, mithilfe des Überwachungstools Probleme in der Infrastruktur zu erkennen, bevor diese zu Ausfällen im Netzwerk führen. Dies ist ein entscheidendes Kriterium, um die Verfügbarkeit des Netzes sicherzustellen.

Da sich aber nicht alle Fehler vermeiden lassen, ist die schnelle Schwachstellenanalyse und Entstörung ebenso wichtig. Beide Funktionen unterstützen das Unternehmen bei der Kundenbindung. Hausintern erleichtert die Automatisierung alle erforderlichen Anpassungen, die bei Netzwerkänderungen anfallen. Wo manueller Aufwand reduziert werden kann, sinkt auch das Potenzial für Fehlerquellen. HL komm sichert so seine Abläufe und kann beständige Qualität bieten.

Die Sicherstellung der steigenden Anforderungen an das Netzwerkmanagement ohne Erhöhung des personellen Aufwandes ist eine Bedingung, die ohne die Lösung nicht zu erfüllen wäre. „Mithilfe des Management-Werkzeugs können wir 100 Prozent mehr Geräte in der gleichen Zeit bedienen als dies vorher möglich war“, so Lange.

Um die Verfügbarkeit der Netze auch in Zukunft bei immer weiter steigenden Anforderungen zu gewährleisten, plant der Telekommunikationsdienstleister zusätzliche Bereiche in der Management-Lösung abzubilden. Einige potenzielle Felder werden bereits überprüft und wenn möglich integriert. „Im Fokus stehen hierbei momentan Voice-Dienste, unsere VMware-Plattform sowie ein FTTx-Projekt, das sich gerade in der Umsetzungsphase befindet“, resümiert Lange.

„Wir sind ein stark wachsendes Unternehmen in der Kommunikationsbranche. Unsere Produkte und Dienstleistungen entwickeln sich mit den Anforderungen unserer Kunden weiter. Zur Sicherstellung der Verfügbarkeit werden wir auch zukünftig auf die EMC Ionix Management Lösung setzen.“

Über den Autor

André M. Braun ist Team Leader EMC Ionix Sales Germany bei EMC Deutschland

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