Workstation 11 unterstützt Windows 10 Tech Preview

VMware aktualisiert die Workstation und den Player Pro

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Der Einsatz der Virtualisierungslösungen VMware Workstation 11 und VMware Player 7 Pro erfordert eine 64-Bit-CPU und ein 64-Bit-Host-Betriebssystem.
Der Einsatz der Virtualisierungslösungen VMware Workstation 11 und VMware Player 7 Pro erfordert eine 64-Bit-CPU und ein 64-Bit-Host-Betriebssystem. (Bild: VMware)

Laut VMware wird die Virtualisierungslösung Workstation 11 die Windows 10 Tech Preview unterstützen und Konnektivität zu VMware vCloud Air bieten. Beim VMware Player 7 Pro hat der Hersteller an der Betriebssystem- und Hardware-Kompatibilität gearbeitet.

VMware zufolge versteht sich Workstation 11 mit mehr als 200 Betriebssystemen, einschließlich der Microsoft Windows 10 Tech Preview. Technisch versierte Anwender könnten u.a. auch Windows 2012 R2 für Server, Ubuntu 14.10, RHEL 7, CentOS 7, Fedora 20 und Debian 7.6 verwenden. Durch die Unterstützung aktueller Intel-64-Bit-x86-Prozessoren, inklusive der Haswell-Mikroarchitektur, weise die Lösung 45 Prozent mehr Leistung bei CPU-intensiven Anwendungen wie Multimedia, Verschlüsselung/Entschlüsselung und anderen aufwendigen Leistungstests im Vergleich zu Workstation 10 auf. Dies hätten VMware-interne Tests ergeben.

Entwickler und IT-Administratoren seien in der Lage, virtuelle Maschinen mit bis zu 16 vCPUs, 8 TB großen virtuellen Laufwerken und bis zu 64 GB Speicher zu betreiben. Grafikintensive Anwendungen würden zusätzlichen Schub durch die Zuweisung von bis zu 2 GB Videospeicher pro virtuelle Maschine erhalten.

Konnektivität mit VMware vCloud Air

Die Verbindung zu VMware vSphere oder VMware vCloud Air soll die Erweiterung und Skalierung von virtuellen Maschinen in der Public Cloud ermöglichen. Entwickler könnten direkt über das Workstation-Interface eine Verbindung zu VMware vCloud Air herstellen und virtuelle Maschinen hochladen, ausführen und überwachen. Anwender seien in der Lage, virtuelle Maschinen per Drag & Drop nahtlos zwischen PC und einer auf vSphere, VMware ESXi oder einer anderen Instanz von Workstation basierenden Private Cloud zu verschieben.

VMware Player 7 Pro

Mit VMware Player 7 Pro können Anwender ein oder mehrere Betriebssysteme auf demselben Computer ausführen. Die Software, die laut Hersteller für den Betrieb auf moderner Hardware optimiert wurde, sei in der Lage, eingeschränkte virtuelle Maschinen auszuführen, die mittels VMware Workstation 11 oder VMware Fusion 7 Pro erstellt wurden. Eingeschränkte virtuelle Maschinen können Unternehmens-Desktops durch Verschlüsselung, Laufzeitpasswortschutz, USB-Zugriffsbeschränkung, Laufzeitbeschränkung und Isolation zwischen dem Host- und Gast-Betriebssystem sichern.

Neue Systemanforderungen

Der Einsatz von VMware Workstation 11 und Player 7 Pro erfordert einen 64-Bit-Prozessor und 64-Bit-Host-Betriebssysteme. Innerhalb von virtuellen Maschinen werden weiterhin auch 32-Bit-Betriebssysteme unterstützt.

VMware Workstation 11 und VMware Player 7 Pro sollen ab Dezember 2014 erhältlich sein. Kunden, die VMware Workstation 10 und VMware Player 6 Plus zwischen Oktober 2014 und Dezember 2014 erwerben, erhalten ein kostenloses Upgrade auf VMware Workstation 11 bzw. VMware Player 7 Pro.

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