Sicherheit für virtualisierte Server durch garantierte und isolierte Bandbreiten

Virtueller I/O verbessert Performance und Management des virtualisierten Rechenzentrums

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Blade Servers lösen nicht alle Probleme

Server-Blades verringern zwar das Kabelproblem durch den Einsatz einer internen Backplane. Aber sie verfügen nur über einen begrenzte Anzahl von Verbindungen bzw. Steckplätze für Adapterkarten, so dass bei hohen I/O-Aufkommen entweder teure Erweiterungs-Blades gekauft werden müssen oder die Limitierung der Bandbreite und Anschlüsse bestehen bleibt. Hier müssen die Adapter Karten genauso wie bei Rackmount Servern dazugekauft werden.

Virtueller I/O: Architektur

Am Beispiel der Xsigo I/O-Virtualisierung soll in folgenden die Komponenten eines virtuelle I/O dargestellt werden. Xsigo gehört zu den Pionieren der I/O-Virtualisierung.

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Anwendungsserver haben über individuelle Verbindungen (eine oder redundant zwei) Zugang zu einen virtuellen virtuellen I/O-Director, der sie mit Ethernet- und SAN-Geräten verbindet. Als Hochgeschwindigkeitsverbindung zwischen Server und Director kommt Infiniband zum Einsatz, weil darüber sowohl Ethernet als auch FC-Verkehr laufen kann. (Höchste Bandbreite [20Gb], niedrigste Latenzzeiten, erprobte Technologie)

In jedem Server muss nur ein Host Channel Adapter (HCA) installiert werden, der die Konnektivität mit anderen I/O-Directoren herstellt.

Virtuelle NICs (vNIC) lassen sich einfach während des Betriebs nach Bedarf einrichten. Im Gegensatz zu physikalischen NICs entfällt der Reboot. Auf einem Server lassen sich mehrere vNIcs erzeugen und sie haben den Vorteil, dass sie sich von einem Server auf andere verschieben lassen. Dabei bleiben die MAC-Adressen persistent, so dass Administratoren den I/O rekonfigurieren können, ohne die Netzwerkeinstellungen verändern zu müssen. Das gleiche Prinzip gilt auch für virtuelle HBAs. Administratoren könne zudem über Parameter die Performance für einzelne NICs beziehungsweise HBAs festlegen.

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