Krankenhaus Gottesfriede setzt auf Igel Technology

Virtuelle Desktop-Infrastruktur ersetzt traditionelle PCs

| Autor / Redakteur: Nina Maureen Möller [Red.: Ulrike Ostler] / Andreas Donner

„Igel hat mich bereits zum zweiten Mal überzeugt. Das Endpoint-Management bringt eine enorme administrative Entlastung“, sagt Jens Grootoonk, IT-Leiter der Klinik „Gottesfriede“.
„Igel hat mich bereits zum zweiten Mal überzeugt. Das Endpoint-Management bringt eine enorme administrative Entlastung“, sagt Jens Grootoonk, IT-Leiter der Klinik „Gottesfriede“. (Bild: Gottesfriede)

Es ist keine moralische Frage, ob Medizin und Pflege durch höhere Wirtschaftlichkeit und effizientere IT besser werden. Es ist eine Notwendigkeit. Das erfährt auch das Evangelische Krankenhaus „Gottesfriede“. Mit Hilfe von Igel Thin Clients gelang es der Einrichtung binnen kurzer Zeit, effiziente und sichere Workspaces aufzubauen – für „Office“, „KIS“, Pflege­do­ku­men­ta­tion, Browser, Blutdruckmessgeräte….

Es war kein einfacher Job für Jens Grootoonk, als er 2011 die Stelle des IT- und Controlling-Leiters im Gottesfriede annahm. Die Fachklinik für Innere Medizin / Geriatrie (Altersmedizin) in Woltersdorf, am Rande von Berlin, ist zugleich Einrichtung der medizinischen Grundversorgung und Zentrum der spezialisierten Behandlung für geriatrische Patienten. Sie verfügt über 134 stationäre Betten auf 5 Stationen, drei Tageskliniken mit 60 Plätzen, einen mobilen Rehabilitationsdienst sowie eine Tagespflege mit 14 Plätzen.

Grootoonk fand damals eine Mixtur unterschiedlichster PCs vor, darunter viele mit dem Betriebssytem „Windows XP“, die bis zu 10 Jahre alt und damit aufwendig zu warten waren. Die erforderliche Maßnahme war offensichtlich: Mittels Desktop-Virtualisierung ein effizientes und sicheres Workspace-Management aufbauen.

Als erste Soforthilfe ersetzte der Administrator die zehn leistungsschwächsten PCs durch gebrauchte Thin Clients von Igel, mit denen er in seiner vorherigen Stellung gute Erfahrungen hinsichtlich Stabilität, Sicherheit und Fernadministrierbarkeit gemacht hatte. Die zugehörigen Workspaces stellte er vorläufig als virtuelle PCs auf der Virtualisierungsgrundlage „Citrix XenServer“ bereit und verband sie zunächst mittels Remote Desktop Protocol (RDP) mit den Thin Clients. „Diese Zwischenlösung hat gut funktioniert“, erinnert sich der IT-Leiter: „Die Arbeitsplätze liefen sofort performanter.“

Workspaces schrittweise virtualisiert

Um das Workspace-Management zu vereinfachen, visualisierte das Krankenhaus nach und nach 80 weitere PCs mithilfe von Citrix XenDesktop. Alle Endpoints verwiesen auf ein gemeinsames Golden Image mit allen Applikationen, die für die Nutzer entsprechend ihrer User-Rechte freigegeben wurden. So entstand erstmals eine größtenteils einheitliche Anwendungslandschaft.

Der nächste Standardisierungsschritt zielte auf ein effizientes Endpoint-Management. „Wir wollten einen zentralen Punkt für die Pflege schaffen“, erinnert sich Grootoonk. „Wir wollten nicht länger manuell über RDP administrieren, was in Anbetracht häufiger Programm-Updates und gesetzlicher Änderungen mit vielen Überstunden verbunden war.

Gemeinsam mit einem IT-Partner startete er einen Proof of Concept mit der „Igel Universal Management Site“ (UMS). „Das Pilotprojekt verlief so erfolgreich, dass wir das Konzept binnen drei Monaten auf die komplette Einrichtung ausrollten“, so Grootoonk.

95 Prozent Thin Client-Anteil

Für das Endpoint-Management ersetzte das Krankenhaus sukzessive 80 PCs durch langlebige und konsequent fernverwaltbare Thin Clients vom Typ „Igel UD3 LX“. Einschließlich neu geschaffener Workspaces und peripherer Standorte wurden bis Mitte 2017 insgesamt 130 in Betrieb genommen, was einem Thin Client-Anteil von etwa 95 Prozent entspricht.

Der IT-Leiter sagt: „Die lüfterlosen Endgeräte laufen viel zuverlässiger als die Fat Clients, deren Gebläse sich früher oder später mit Staub zusetzten, dann ausfielen und unter hohem Installationsaufwand zu tauschen waren. Die Thin Clients konfigurieren sich dagegen automatisch über die UMS.“

Im Sinne der weiteren Vereinheitlichung nutzt das Krankenhaus das Betriebssystem „Igel OS“ auch für Laptos, die dazu mit der Igel UDC-Software geflasht und in das Endpoint-Management integriert wurden.

Der „Universal Desktop Thin Client“, Version 2 (UD 2) von Igel verfügt über vier USB-Ports und zwei digitale Monitoranschlüsse. Das sorgt für ein bequemes Desktop-Handling, inklusive Dual-View.
Der „Universal Desktop Thin Client“, Version 2 (UD 2) von Igel verfügt über vier USB-Ports und zwei digitale Monitoranschlüsse. Das sorgt für ein bequemes Desktop-Handling, inklusive Dual-View. (Bild: Igel)

Bessere Performance und Datensicherheit

Die Thin Clients nehmen inklusive Server-Anteil deutlich weniger Strom auf als die frühere PC-Umgebung. Dennoch sind sie so performant, dass sie CT- und MRT-Aufnahmen flüssig wiedergeben. Video-Konferenzen sind ebenfalls möglich. Die Mobilität der Nutzer in Gebäuden verbessert das Session-Roaming mit automatischer Druckerzuweisung.

Die geplante Einführung einer Zwei-Faktor-Authentifizierung mit der Smartcard-Lösung von Evidian soll das das An- und Abmelden noch schneller und sicherer machen. Zum Schutz der Patientendaten sind die Igel-Clients so eingerichtet, dass Patientendaten nicht extern gespeichert werden können. USB-Ports sind bis auf wenige Ausnahmen gesperrt.

Ergänzend evaluiert das Krankenhaus die Endpoint-Security-Anwendung „Drive Lock“, um das USB-Management zu verfeinern, sodass sich etwa auf einem Laptop nur „Powerpoint“-Präsentationen von einem ganz bestimmten USB-Stick öffnen lassen. Im nächsten Schritt soll das bewährte Igel OS auch auf für das digitale Diktieren eingeführt werden.

Hinweis: Wenn Sie sich für einen Igel Thin Client interessieren und sich eine Demo wünschen, können Sie einen "Tesla Model 3" gewinnen . Der Gewinner wird am 29. Januar 2018 um 15:00 Uhr in Bremen bekannt gegeben.

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