CeBIT 2013: Verwaltung und Verteilung von Client-Images im Netzwerk

Virtuelle Appliance für das Client-Management

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Die Stratodesk Virtual Appliance soll die Verwaltung und Verteilung der Client-Images im Netzwerk deutlich vereinfachen.
Die Stratodesk Virtual Appliance soll die Verwaltung und Verteilung der Client-Images im Netzwerk deutlich vereinfachen. (Bild: Stratodesk)

Die Client-Managementlösung NoTouch Center von Stratodesk ist im Rahmen eines neuen Release jetzt auch als linuxbasierende virtuelle Appliance verfügbar. Sie lässt sich auf 64-Bit-kompatiblen VMware-Produkten sowie Citrix XenServer und Microsoft Hyper-V betreiben.

Stratodesk stellt vom 5. bis 9. März auf der CeBIT (Halle 7, Stand A04) in Hannover die Client-Managementlösung NoTouch Center als virtuelle Appliance vor. Sie soll für eine einfachere, schnellere und komfortablere Wartung und Verwaltung der Thin Clients im Netzwerk sorgen und die Administration und Verteilung von Images erleichtern. NoTouch Center ist funktional vergleichbar mit der Liscon Management Console (LMC).

Die Appliance wird im Netzwerk automatisch über das Bonjour-Protokoll erkannt und über eine Weboberfläche bedient. Die inkludierte und (soweit möglich) bereits vorkonfigurierte PXE-Lösung (Preboot Execution Environment) ist laut Stratodesk in kurzer Zeit fertig eingerichtet.

Prinzipiell würde es schon ausreichen, am DHCP-Server zwei Optionen zu setzen, um bereits die ersten Clients über das Netzwerk booten zu lassen. Durch diese Boot-Methode sei es einfach, ältere Geräte mit einem aktuellen Image zu versorgen oder sogenannte Zero oder Cloud Clients ohne internen Speicher mit dem Betriebssystem Liscon OS bzw. NoTouch Receiver OS zu booten.

Die virtuelle Appliance lässt sich auf unterschiedlichen Plattformen wie allen 64-Bit-kompatiblen VMware-Produkten (ESX, Fusion, Workstation und Player) sowie Citrix XenServer und Microsoft Hyper-V betreiben.

Das Firmware-Image könne je nach Netzwerk und Bedarf per Download während des Bootvorgangs oder mittels Network-Block-Device-Verfahren per Streaming bereitgestellt werden. Letzteres bietet sich in langsameren Netzwerken oder bei älterer Hardware mit geringem RAM-Speicher an. Hierbei werden nur jeweils aktuell benötigte Teile des Images übertragen.

Durch eine integrierte Backup-Funktion sei die Migration auf die virtuelle Appliance für bestehende Kunden einfach durchführbar. Die Appliance bietet einen laut Stratodesk verbesserten Datenbankexport an, der die Migration einer bestehenden, lokal installierten Managementkonsole unterstützt. Der Zugriff auf Ressourcen wie Images, Zertifikate und Profile könne per Windows-Freigabe oder über WebDAV-Ordner verwaltet werden. Gleichzeitig würden verfügbare Software-Updates dem Benutzer automatisch angezeigt und könnten sofort eingespielt werden.

Weitere Features der virtuellen Appliance im Überblick:

  • Textbasierende Konfigurationskonsole zur Vornahme von Netzwerkeinstellungen
  • Datenzugriff über Samba und WebDAV
  • Unterstützt ISO, LFI und ZIP
  • Konfigurierung von Images in der Appliance ohne Veränderung von Config-Files
  • Log-Dateien lassen sich einfach generieren und werden für die Problemanalyse webbasierend angezeigt
  • Vorinstallierte und -konfigurierte MySQL-Datenbank

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