WAN-Optimierung und Virtualisierung von Speicherressourcen

Virtual Storage funktioniert nur mit WAN-Optimierung

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Nach wie vor ein Thema: die Bandbreite

Bandbreite ist zwar in vielen Regionen deutlich erschwinglicher als vor einigen Jahren. Dennoch sind Weitverkehrsverbindungen nach wie vor ein Kostenfaktor und zudem beileibe nicht an jedem Ort mit der gewünschten Bandbreite verfügbar.

Um das Datenvolumen zu reduzieren integrieren daher viele Anbieter von Storage-Systemen in ihre Replizierungssoftware Funktionen wie Datenkompression und Deduplizierung. Diese Verfahren funktionieren gut, wenn ein dediziertes Speichernetzwerk zur Verfügung steht. Wenn sich jedoch Storage-Daten mit anderen Anwendungen eine WAN-Verbindung teilen müssen, etwa mit E-Mail, File-Transfers oder Web-Applikationen, reichen diese Verfahren nicht aus.

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Das Deduplizieren von Daten muss zusätzlich auf der WAN-Ebene erfolgen. Nur dadurch ist es möglich, alle Arten von Datenverkehr zu optimieren und Bandbreite zu gewinnen. Dies wiederum macht Anwendungen wie das Sichern von Daten in einem Converged Network erschwinglich.

Fazit

Mit WAN-Optimierung lässt sich nicht nur die Bandbreite von WAN-Verbindungen besser ausschöpfen. Entsprechende Lösungen reduzieren zudem die Latenzzeiten und Paketverlustraten. Alle drei Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit ein effizienter Zugriff auf virtualisierte Storage-Ressourcen möglich ist und Recovery Point Objectives im Rahmen von Disaster-Recovery-Maßnahmen eingehalten werden können, und dies bei niedrigeren Kosten.

Doch WAN-Optimierung spielt nicht nur im Bereich Datensicherung und Business Continuity eine wichtige Rolle. Diese Technik legt zudem die Grundlage für den Aufbau von Unified-Virtual-Storage-Umgebungen, die Speicher-Ressourcen in unterschiedlichen Rechenzentren umfassen.

*Jeff Aaron ist Vice President Marketing bei Silver Peak Systems

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