Im Praxistest: Suse Linux Enterprise Server 10 mit Servicepack 2

Virtual Machine Manager ermöglicht problemlos die Virtualisierung

07.07.2008 | Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Ulrich Roderer

Suse Linux Enterprise: Virtual Machine Manager in Yast
Suse Linux Enterprise: Virtual Machine Manager in Yast

Seit wenigen Wochen liefert Novell seinen Suse Linux Enterprise Server 10 mit dem Servicepack 2 aus. Die Erweiterungen betreffen die Bereiche der Virtualisierung, des Management, der Hardware-Unterstützung und der Interoperabilität. Zur Verwaltung der virtuellen Umgebungen steht nun der Virtual Machine Manager bereit. Diesen haben wir zusammen mit den Virtualisierungsfunktionen einem Test unterzogen.

Novell bietet den Suse Linux Enterprise Server (SLES) an. Dies umfasst Varianten der Basisversion SLES 10, mit oder ohne Servicepacks, unterschiedliche Modelle nach den CPU-Varianten für 32 und 64-Bit und die Medienformate CD oder DVD. Für den Test planten wir ursprünglich den Einsatz der 32-Bit-Version des Suse Linux Enterprise Server mit Servicepack 2 (SLES). Hierbei stießen wir aber auf verschiedene Startprobleme, dessen Ursache wir im Bootimage vermuteten. Da wir die Probleme in der Zusammenarbeit mit dem Hersteller ad-hoc nicht lösen konnten, entschieden wir uns dann für den Einsatz der 64-Bit-Version. Als Zielrechner für unseren Test wählten wir einen Rechner mit einer passenden Single-Core-64-Bit CPU, 2 GByte RAM, zwei Festplatten und zwei Netzwerkkarten und den sonstigen Eigenschaften eines modernen 64-Bit-Rechners. Zwar würde SLES sich auch mit geringerem RAM-Ausbau zufrieden geben, doch für eine Virtualisierung von Rechnern kann der Speicher kaum zu üppig ausfallen. Die Änderung im Testszenario zeigte sich im nach hinein aber als vorteilhaft. Das neue Testsystem hatte nicht nur eine 64-Bit-CPU, sondern war auch noch mit den CPU-Virtualisierungsfunktionen ausgestattet. Diese werden als Voraussetzungen zur Virtualisierung von Windows-Systemen im SLES-Kontext gefordert. Im Testverlauf erhielten wird dann einen bootfähigen 32-Bit-DVD-Satz des Herstellers.

Das Testsystem war bereits mit drei Partitionen ausgestattet. Diese trugen jeweils ein Abbild von Windows Server 2003, Windows XP und Windows Vista. Eine weitere Partition sollte SLES tragen. Im Test zeigte sich: SLES verträgt sich anstandslos mit weiteren Betriebssystemen.

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