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Netzwerk-Grundlagen – Rechenzentrumsnetze im Umbruch, Teil 7

Virtual I/O und optimierte Prozessorarchitekturen eröffnen neue Leistungsniveaus

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Konsequenzen für die RZ-Netze

Das Konzept der I/O-Virtualisierung hat weit reichende Konsequenzen für die Unternehmensnetze und die Gestalt von Virtualisierungslösungen.

I/O-Virtualisierung findet in mehreren Stufen und an mehreren Stellen statt. Die wichtigste Erkenntnis ist sicherlich der Durchbruch der 10 GbE-Marke. Systeme, die mit den Hardware-Erweiterungen zur I/O-Virtualisierung ausgestattet sind, entlasten den Hypervisor enorm. Man kann also nicht mehr davon ausgehen, dass diese Systeme nur eine geringe I/O-Leistung haben. In 2010 sehen wir 20 Gb-Systeme, die 10 GbE und 8/10 GbFC unterstützen, in größerem Umfang. Muster gab es ja schon in 2009.

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Das ist keine exotische Entwicklung, sondern findet im Rahmen von handelsüblichen Prozessorarchitekturen und Produkten wie dem Intel Xeon 5500-Prozessor statt. Virtualisierungssoftware ab z.B. VMware ESX 3.5 kann damit sinnvoll umgehen. Zukünftige Leistungssteigerungen sind vor allem dann zu erwarten, wenn die Intel Quick Path Interconnect Architektur, die ich hier nur kurz ansprechen konnte, ihre völlige Entfaltung erlebt und gleichzeitig die Anzahl der Cores steigt. Damit kommen wir locker binnen der nächsten zwei Jahre in den 40 GbE-Bereich.

Das Sparpotential durch I/O-Virtualisierung ist enorm, das wurde z.B. von der Gardner Group für größere Installationen verifiziert. Neben der Kostenersparnis bei der I/O Ausstattung ist besonders die 90 prozentige Zeitersparnis für routinemäßige I/O-orientierte Management-Aufgaben zu erwähnen. Dazu kommen je nach Konstruktion erhebliche Vorteile für Wandernde Virtuelle Maschinen.

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