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Von digitaler Transformation bis Identitätsmanagement Vier wichtige Prognosen für 2022

Von Jörg Knippschild

Die digitale Transformation wird auch in diesem Jahr ein wichtiges Thema für die Unternehmens-IT sein. Die Auswirkungen der Pandemie, das Wachstum von Big Data sowie das Wissen darüber, wer wann auf das Netzwerk zugreift, werden ebenfalls Hauptrollen im Alltag der Experten spielen.

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Die Relevanz und der Wert von Big Data werden weiter zunehmen.
Die Relevanz und der Wert von Big Data werden weiter zunehmen.
(© – Dmitry – stock.adobe.com)

1. CIO-Fokus liegt auf digitaler Transformation und Business Value

Der Fokus für CIOs im Jahr 2022 wird darauf liegen, die eigene digitale Transformation voranzutreiben und den Wert für das Unternehmen zu verdeutlichen. Um Toptalente zu gewinnen, sie zu binden und sich von der Konkurrenz abzuheben werden Kunden- und Mitarbeitererfahrung im Mittelpunkt dieses Wandels stehen. Dafür werden Unternehmen neue Betriebsmodelle einführen, die es ermöglichen, schnell zu skalieren und neue Dienstleistungen und Lösungen als Reaktion auf Marktanforderungen bereitzustellen. Mit der Konvergenz von Kunden- und Mitarbeitererfahrung wachsen gleichzeitig die Erwartungen an die Tools und Ressourcen in der hybriden Arbeitsumgebung. Sie müssen skalieren, um diese Dienste zu unterstützen, sich aber auch anpassen, um Ressourcen im gesamten Unternehmen zu reduzieren und neu zu priorisieren.

CIOs werden unter erheblichem Druck stehen, die geschäftlichen Auswirkungen von IT-Projekten zu messen und nachzuweisen, wie die Investitionen neue Einnahmequellen erschließen, das Engagement der Mitarbeiter erhöhen und die Produktivität steigern. Um dies zu gewährleisten, benötigen Unternehmen einen ganzheitlichen Überblick über ihren IT-Stack und vollständige Transparenz bei digitalen Transformationsprojekten. Nur dann sind sie in der Lage, die Bedürfnisse der Kunden, der Mitarbeiter und des Unternehmens als Ganzes zu erfüllen.

2. Mehr Mitarbeiter gehen wieder ins Büro, viele sind aber noch verhalten

Riverbed|Aternity geht davon aus, dass in diesem Jahr wieder mehr Mitarbeiter ins Büro gehen werden. Viele Unternehmen arbeiten daran, ihren Mitarbeitern die Nutzung einer hybriden Umgebung zu ermöglichen. Da jedoch weltweit neue Varianten des Coronavirus entstehen, muss damit gerechnet werden, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter und deren Gesundheit an erste Stelle setzen und auf das Arbeiten von zu Hause bestehen.

Laut der jüngsten globalen Studie von Riverbed|Aternity zum hybriden Arbeiten glauben nur 32 Prozent der Befragten, dass sie vollständig auf die Umstellung auf hybrides Arbeiten vorbereitet sind, während 89 Prozent planen, in den nächsten zwölf bis 18 Monaten in Technologie zu investieren, um ihre hybriden Arbeitskräfte zu unterstützen. Deshalb erwartet Riverbed|Aternity, dass die IT-Ausgaben weiterhin auf die Stabilisierung des hybriden Arbeitsmodells sowie auf die Modernisierung der IT-Infrastruktur ausgerichtet werden. Während die Cybersicherheit und der Schutz vor immer häufigen auftretenden Bedrohungen weiterhin Priorität haben, werden die Unternehmen vermehrt auf Cloud-Lösungen umsteigen, um die Skalierbarkeit, die Automatisierung und die Unterstützung der hybriden Belegschaft zu gewährleisten.

3. Das Big-Data-Wachstum treibt den Bedarf an Überwachbarkeit voran

Da die Relevanz und der Wert von Big Data weiter zunehmen, werden IT-Umgebungen immer hybrider und komplexer. Infolgedessen müssen IT-Teams ihre Methoden zur Netzwerk- und Anwendungsüberwachung und zum Performance-Management weiterentwickeln, um enorme Datenmengen zu erfassen, Probleme schnell zu beheben und die Kundenerfahrung zu optimieren.

Es müssen umfassendere Zielsetzungen für die Überwachung angenommen und einheitliche Überwachungslösungen eingeführt werden, die jede Geschäftsaktivität und -transaktion im gesamten Netzwerk und Anwendungsservice erfassen. Die Umwandlung von Daten aus dem Digital Experience Management (DEM) und dem Network Performance Management (NPM) in verwertbare Erkenntnisse ist essenziell für eine effektivere Entscheidungsfindung, eine schnellere Fehlerbehebung und eine kürzere Wiederherstellungszeit.

So erhalten IT-Teams die nötige Transparenz und Überwachbarkeit ihrer Daten, um herkömmliche IT-Silos aufzubrechen und umfassende Telemetriedaten aus dem gesamten digitalen Ökosystem zu erfassen und das Unternehmenswachstum sowie die Produktivität zu steigern.

4. Identität, Privatsphäre und Daten werden zum großen Tech-Thema

Identitätsmanagement, Daten, Datenschutz und das Wissen darüber, wer wann auf das Netzwerk zugreift, werden 2022 besonders wichtig sein. Da die Cloud heute eine Voraussetzung für moderne Unternehmen ist, hat die Einführung von Identity Services zum Schutz von IT-Endpunkten, zur Verwaltung von Netzwerkberechtigungen und zur Servicebereitstellung in den letzten 18 Monaten stark zugenommen. Die Komplexität ist durch das mobile Arbeiten der Mitarbeiter gestiegen, sodass die Unternehmen ihr Identitätsmanagement mit Nutzern an verschiedenen Orten verbessern müssen.

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Jörg Knippschild.
Jörg Knippschild.
(Bild: Riverbed|Aternity)

Das bedeutet, dass eine Vielzahl von Diensten eingesetzt werden muss, von der Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) über Single Sign-on (SSO) bis hin zur Biometrie, um den Zugriff zu ermöglichen und die Benutzerfreundlichkeit nicht zu beeinträchtigen. Das stellt Unternehmen vor eine große Herausforderung, die den Wettbewerb um die Marktführerschaft, die Daten und den Datenschutz prägt.

Über den Autor

Jörg Knippschild ist Director Solutions Engineering, Deutschland und Österreich, bei Riverbed|Aternity.

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