Monitoring-Software von Paessler unterstützt IPv6

Version 9 des PRTG Network Monitor mit Enterprise-Konsole und zusätzlichen Sensoren

06.10.2011 | Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Über die Enterprise-Konsole lassen sich mehrere PRTG-Installationen zentral verwalten und kontrollieren.
Über die Enterprise-Konsole lassen sich mehrere PRTG-Installationen zentral verwalten und kontrollieren.

Bei der Entwicklung des PRTG Network Monitor 9 standen laut Hersteller Paessler AG die Optimierung der Bedienoberfläche sowie die Anpassung an Technologien wie IPv6 im Fokus. Zu den neuen Features der Monitoring-Software zählen außerdem die Enterprise-Konsole zur Verwaltung mehrerer PRTG-Installationen, verschiedene weitere Sensortypen sowie die Active Directory Integration.

In den Entwicklungsprozess der aktuellen Programmversion hat Paessler eigenen Angaben zufolge das Feedback, die Erfahrungen und Anregungen von Kunden, die PRTG im Arbeitsalltag einsetzen, einfließen lassen. Der Schwerpunkt der Optimierung lag auf der Anpassung an weiterentwickelte Netzwerktechnologien, der Skalierbarkeit sowie besonders der Vereinfachung der Benutzerführung. Deshalb bietet das Webinterface jetzt eine flexible Baumstruktur, weitere Drag-&-Drop-Funktionen und individuelle Bibliotheken mit zusätzlichen Filtermöglichkeiten.

Sensoren für mehr Monitoring-Möglichkeiten

Paessler hat die Sensorenpalette in PRTG unter anderen um einen QoS-Round-Trip-Sensor, WMI-Security-Center-Sensoren und herstellerspezifische Hardware-Sensoren für einige Dell-, HP- und APC-Geräte erweitert. Um die aktuellen Netzwerkanforderungen erfüllen zu können, unterstützt die Version 9 das Monitoring von IPv6-Infrastrukturen. So könne der Administrator auf Geräteebene jeweils individuell zwischen IPv4 und IPv6 wählen und somit die schrittweise Umstellung seines Netzwerks von Anfang an überwachen.

Zentrale Verwaltung von Installationen und Benutzern

Um die Skalierbarkeit zu erhöhen, hat Paessler die PRTG WinGUI zur Enterprise-Konsole weiterentwickelt. Damit sei es Administratoren möglich, mehrere PRTG-Installationen zentral zu verwalten und zu kontrollieren. Des Weiteren soll sich die Monitoring-Software für eine einfachere Benutzerverwaltung nun an ein bestehendes Active Directory anbinden lassen.

Automatische Software-Updates für den PRTG-Server

Sobald eine neue Version von PRTG verfügbar ist, kann diese automatisch heruntergeladen und der Administrator benachrichtigt werden. Anschließend lässt sich die neue Version mit zwei Mausklicks installieren. Das Update eventuell vorhandener Remote Probes oder Cluster Nodes übernimmt anschließend PRTG. Die Aktualisierung steht allen Benutzern mit Trial-, Freeware- oder Commercial-Lizenz zur Verfügung. Für Letztere ist ein aktiver Wartungsvertrag erforderlich.

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