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Netzwerke durch Überlastung gefährdet Vermessung des IT-Rückgrats: Netzwerke im Gesundheitscheck

| Redakteur: Ulrich Roderer

Um einen Fehler in einem optischen Netzwerk ausfindig zu machen und auch zu lokalisieren, sind drei wesentliche Messungen nötig: die Dämpfungsmessung, die Dispersionsmessung und die Spektralanalyse.

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Damit das gesamte Leistungspotential der modernen Netzwerke voll ausgenutzt werden kann, muss auch der physikalische Zustand der Leitungen optimal sein. Schon kleinste Fehler bei der Verlegung der Leitungen können deutliche Leistungseinbußen zur Folge haben. (Bild: dacoso)
Damit das gesamte Leistungspotential der modernen Netzwerke voll ausgenutzt werden kann, muss auch der physikalische Zustand der Leitungen optimal sein. Schon kleinste Fehler bei der Verlegung der Leitungen können deutliche Leistungseinbußen zur Folge haben. (Bild: dacoso)

Netzwerke jeglicher Art sind heute eine Selbstverständlichkeit. Dabei werden in Unternehmen immer mehr Glasfaserkabel gelegt, um Rechenzentren oder Speichernetzwerke leistungsstark miteinander zu verbinden. Sie sind das Rückgrat ohne das weder Standardanwendungen im Unternehmen zu realisieren sind noch moderne Umgebungen mit Virtualisierung oder Cloud-Diensten.

Doch schon ein kleiner Fehler bei der Verlegung der Kabel kann empfindliche Leistungseinbußen zur Folge haben – und diese kann sich heutzutage kaum noch ein Unternehmen leisten. Eine Lösung, um Mögliche Probleme ausfindig zu machen und den vollen Nutzen aus den Investitionen in das Netzwerk zu erhalten, sind spezielle Messverfahren und die Lokalisierung von Fehlern.

Es ist offensichtlich, dass Netzwerke im Laufe der Zeit stetig mehr zu leisten haben. Datenmengen steigen, die Dateien werden größer, Anwendungen benötigen mehr Netzwerkleistung. Während noch vor einigen Jahren kaum ein Unternehmen den Leistungseinbußen im Netzwerk allzu große Bedeutung schenkte, sind Firmen mittlerweile auf alle theoretisch nutzbaren Ressourcen angewiesen. Selbst geringe Performance-Verluste sind heute kaum noch akzeptierbar und dies nicht nur vor dem Hintergrund der Kosten, sondern auch in Hinblick auf die Zuverlässigkeit und Leistung.

Zuverlässige Leistung nur bei intakter Leitung

Unternehmen investieren aufgrund der immer höheren Anforderungen in schnellere Netzwerktechnologien. Beispielsweise 8 Gbit FC SANs sind heute im Rechenzentrum keine Seltenheit. Damit das gesamte Leistungspotential der modernen Netzwerke voll ausgenutzt werden kann, muss auch der physikalische Zustand der Leitungen optimal sein. Schon kleinste Fehler bei der Verlegung der Leitungen können deutliche Leistungseinbußen zur Folge haben.

„Die Vorgehensweise bei deutlichen Leistungsverlusten in einem Netzwerk besteht im ersten Schritt aus der Fehlersuche bei den Endgeräten. Switche, Router, Netzwerkkarten oder FCPs beispielsweise werden genau geprüft. Dabei zeigt sich jedoch immer wieder, dass die Endgeräte ihren Dienst einwandfrei verrichten und der Fehler im Netzwerk selbst liegt“ sagt Klaus Petry, Senior System Consultant von der dacoso GmbH. „Die Messverfahren für Netzwerke sind kompliziert und erfordern viel Erfahrung und ein spezielles Equipment, das von Messinstrumenten bis hin zu hochspezialisierten Softwarekomponenten reicht. In Deutschland gibt es dabei nur eine Handvoll Unternehmen, die Fibre-Netzwerkmessungen über die gesamte Bandbreite hinweg durchführen können.“

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