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100G jetzt auch zwischen Brüssel und Frankfurt am Main Verizon baut 100G-Technologie in seinen Ultra-Long-Haul-Netzen aus

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Mit der in der ersten Jahreshälfte erfolgten Erweiterung seiner Ultra-Long-Haul-Netze in den USA und in Europa um weitere 7.500 Kilometer 100G-Routen möchte das Unternehmen Verizon der wachsenden Nachfrage nach Bandbreite zuvorkommen.

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Verizons 100G-Netzwerk in den USA ist mittlerweile über 34.000 Kilometer lang.
Verizons 100G-Netzwerk in den USA ist mittlerweile über 34.000 Kilometer lang.
(Bild: Verizon )

Zu den neuen 100G-Routen zählen die Verbindungen Seattle–Salt Lake City, Indianapolis–St. Louis, St. Louis–Memphis, Charlotte–Nashville und Cleveland–Detroit. Damit steigt die Gesamtzahl der gegenwärtig im US-amerikanischen Verizon-Netzwerk mit 100G betriebenen Kilometer auf über 34.000. Ziel des Unternehmens ist es, in den USA bis Ende des Jahres weitere 13.900 Kilometer mit 100G-Technologie in Betrieb zu nehmen.

In Europa nahm Verizon die 100G-Technologie auf weiteren 560 Kilometern zwischen Brüssel und Frankfurt am Main in Dienst. Die Gesamtzahl der in Europa mit dieser Technologie betriebenen Kilometer erhöht sich somit auf 8.150. Das Unternehmen plant, bis Ende des Jahres weitere 2.250 Kilometer in Betrieb zu nehmen.

Die zunehmende Nachfrage nach höherer Bandbreite basiert auf dem zunehmenden Bedarf an Core-Backbone-Kapazität, um treibenden Technologien wie Over-the-Top-Video, Cloud-Services, 4G-LTE-Mobiltechnologie und Collaboration-Services zuvorkommen zu können. Wie schon bei früheren 100G-Deployments verwendet Verizon auch auf den neuen Strecken Juniper-PTX-Pakettransport-Router und die Ciena-6500-Packet-Optical-Plattform.

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