Belgier sollen ab 2014 Anschlüsse mit garantierten 50 MBit/s erhalten

VDSL2 Vectoring soll Breitbanddienste in Belgien verbessern

05.10.2011 | Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Alcatel-Lucent möchte mit seinem VDSL2-Vectoring-Verfahren die Breitbanddienste in Belgien beschleunigen.
Alcatel-Lucent möchte mit seinem VDSL2-Vectoring-Verfahren die Breitbanddienste in Belgien beschleunigen.

Das belgische Telekommunikationsunternehmen Belgacom setzt für eine verbesserte Bereitstellung seiner Breitbanddienste in Belgien auf das VDSL2 Vectoring von Alcatel-Lucent. Belgacom möchte ab dem Jahr 2014 für die Einwohner Belgiens mit garantierten 50 MBit/s einen neuen Qualitätsmaßstab setzen. In Belgien soll die VDSL2-Abdeckung von derzeit 78,9 Prozent des Landes bis Ende 2013 auf 85 Prozent ausgebaut werden.

Alcatel-Lucent hat nach eigenen Angaben als erstes Unternehmen Probebetriebe mit VDSL2 Vectoring unterstützt, die eine deutliche Erhöhung der Datengeschwindigkeit zeigten. Das im vierten Quartal 2011 verfügbare VDSL2-Vectoring-Verfahren soll die Möglichkeit bieten, in Kupfernetzen Datengeschwindigkeiten von 100 MBit/s und mehr zu erreichen. Zu den ersten Kunden zählen Belgacom, PTCL, STC, Swisscom, Telekom Austria und Turk Telekom.

Belgacom nahm vor 13 Jahren zusammen mit Alcatel-Lucent die ersten ADSL-Leitungen in Betrieb, vor acht Jahren investierte das Unternehmen in den Ausbau eines landesweiten Glasfasernetzes. Heute umfasst das Netz rund 16.500 Kilometer Glasfaserkabel und 19.000 auf Alcatel-Lucent-Technologie basierende Kabelverzweiger (abgesetzte Schaltkästen am Straßenrand). Laut Unternehmensangaben erhalten heute über das Triple-Play-Netz mehr als eine Mio. Kunden TV- und Hochgeschwindigkeits-Internetdienste.

Scott Alcott, Executive Vice President der Service Delivery Engine bei Belgacom meint dazu: „Die über die Jahre beständig durchgeführte Modernisierung unserer Netze hat Belgien in die Spitzengruppe der Breitbandnationen der Welt gebracht. Zusammen mit der Erfahrung von Alcatel-Lucent werden wir immer weitere innovative Lösungen bereitstellen, um unsere vorhandene kupferbasierende Infrastruktur schnell und effektiv nutzen und unseren Kunden eine höhere Breitbandqualität anbieten zu können. Die jüngste Zusammenarbeit wird eine wichtige Rolle bei der Erreichung der Ziele der Digitalen Agenda für Europa 2020 spielen.“

Stephen Carter, Alcatel-Lucent-President für Europa, Nahost und Afrika, sagt: „Mit unserer umfassenden Erfahrung bei Breitbandnetzen unterstützen wir die Betreiber bei der schnelleren Bereitstellung von Breitbandangeboten, auch um die Erwartungen der Digitalen Agenda 2020 der Europäischen Kommission zu erfüllen. Mit unseren Innovationen tragen wir wesentlich dazu bei, dass die in Europa weitverbreiteten Kupfernetze auch weiterhin eine leistungsfähige Möglichkeit zur Bereitstellung von Hochleistungsbreitband-Anwendungen sind.“

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