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Drucken per USB im LAN USB-Printserver für ein sicheres Netzwerk

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Mit dem Printserver One von SEH Computertechnik lasse sich über den vorhandenen USB-Port an Netzwerkdruckern eine autarke, zusätzliche Ethernet-Schnittstelle für den Drucker schaffen, die Druckdaten voll verschlüsselt und sogar über einen IPsec-Tunnel gesichert empfangen könne.

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Beim Design des Printserver One hat sich SEH von heute üblicher Unterhaltungselektronik inspirieren lassen.
Beim Design des Printserver One hat sich SEH von heute üblicher Unterhaltungselektronik inspirieren lassen.
(Bild: SEH Computertechnik)

Netzwerkdrucker stellen oft einen ungesicherten Zugang ins heimische LAN oder ins Firmennetzwerk dar, da sie über das offene Internet angreifbar seien, so SEH. Dies gelte auch für Computer, die an entfernten Standorten im Unternehmen eingesetzt werden, z.B. Eingabeterminals oder weitere Arbeitscomputer mit Druckbedarf.

Schaffen Unternehmen mittels des Printserver One über die USB-Schnittstelle einen zweiten Ethernet-Port am Drucker, könne ein solch ausgelagerter Computer angeschlossen werden, ohne dass eine Gefahr für das Unternehmensnetzwerk bestehe: Sämtliche Druckvorgänge vom „Internet-Computer“ würden unabhängig vom eigentlichen Netzwerk verschlüsselt an den Drucker weitergeleitet. Ein Drucker könne damit sauber physikalisch getrennt von zwei unterschiedlichen Netzwerken angesprochen werden. Hierfür diene der Printserver One quasi als Wandler von USB auf Ethernet-Gigabit.

Der Printserver One besitzt an der Vorderseite einen USB-3.2-Gen-1-Port (SuperSpeed) und eine RGB-LED für die Anzeige von unterschiedlichen Betriebsmodi sowie von Störungen oder Konnektivitätshinweisen. Auf der Rückseite befinden sich der RJ-45-Anschluss für das Gigabit-LAN und der Anschluss für die Stromversorgung. Administration, Überwachung und Wartung des Geräts erfolgen über das Control Center via Browser.

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