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Appliances, Skalierbarkeit und VM-Integration Updates für Gigamon Visibility Fabric

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Gigamon aktualisiert die Visibility Fabric: Neben einer neuen GigaVUE-FM-Appliance verspricht der Anbieter ein besser skalierendes GigaVUE-OS sowie Optimierungen bei GigaVUE-VM-Lösungen und GigaVUE-FM-Manager.

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Neben Softwareupdates präsentiert Gigamon GigaVUE-FM-Hardware-Appliances mit XEON E5-2603-Prozessoren der dritten Generation.
Neben Softwareupdates präsentiert Gigamon GigaVUE-FM-Hardware-Appliances mit XEON E5-2603-Prozessoren der dritten Generation.
(Bild: Gigamon)

Mit der Visibility Fabric liefert Gigamon Administratoren eine Architektur, um Netzwerke ohne Leistungseinbußen zu kontrollieren. Jetzt hat der Hersteller zahlreiche Komponenten überarbeitet – und verspricht mehr Funktionen, vereinfachten Betrieb und bessere Skalierbarkeit.

Folgende Neuerungen nennt der Anbieter:

  • Das Betriebssystem GigaVUE-OS kann nun bis zu 32 Knoten der H-Serie zu einem Cluster zusammenfassen. Gleichzeitig verbessere sich die Skalierung der Traffic Intelligence auf bis zu 15,36 TBytes/s pro Sekunde und Cluster. Die neue GigaVUE-OS-Version könne zudem Datenverkehr über L2GRE-Tunnel an „Private Cloud“-basierte Monitoring-Tools weiterleiten – Kunden können somit den Datenverkehr mit virtualisierten Tools absichern und analysieren.
  • Der GigaVUE-FM (FM = Fabric Manager) ermöglicht nun die Topologie-Visualisierung von Konnektivität, Geschwindigkeiten und des Zustands von Edge-zu-Core-Cluster-Infrastrukturen. Dank zusätzlicher Kartenansichten und Überlagerungen könnten Administratoren zudem die Datenverkehrsregeln leichter als bisher identifizieren und nachverfolgen. Zoom- und „Elastic Search“-Funktionen in den Übersichts- und Port-Ansichten helfen schließlich, Brennpunkte innerhalb der Visibility Fabric komfortabel aufzuspüren.
  • Die Integration mit VMware NSX über GigaVUE-VM nutzt das VMware NSX-Service Insertion Framework, um Gigamon Traffic Visibility-Serviceknoten (GigaVUE-VM) dynamisch einzufügen. Gleichzeitig ermögliche es das automatische Aufstellen von Datenverkehrsregeln innerhalb der Software Defined Data Centers (SDDC) von Kunden. Administratoren sollen so den virtuellen Datenverkehr aus „NSX Security“-Gruppen automatisch auswählen, filtern und an Monitoring- und Sicherheitsanalyse-Tools weiterleiten.
  • Als schlüsselfertige Lösung für das Verwalten von Infrastrukturen bewirbt Gigamon die jetzt vorgestellten GigaVUE-FM-Hardware-Appliances, die auf Intel XEON E5-2603-Prozessoren der dritten Generation basieren.

Die GigaVUE-OS- und GigaVUE-FM-Optimierungen sollen noch in diesem Jahr verfügbar sein. Die Integration von VMware NSX und die GigaVUE-FM-Hardware-Appliance befindet sich aktuell im Beta-Stadium – einen finalen Veröffentlichungstermin nennt Gigamon nicht.

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