Manage Engine erweitert Netflow Analyzer um VoIP-Monitoring Unterstützung von SNMPv3, Flexible Netflow und Cisco ASA inklusive

Redakteur: Ulrike Ostler

Die Version 8 der des „Netflow Analyzer“ von „Manage Engine“ bietet nun SNMP-v3- und NBAR-Unterstützung sowie VoIP-Überwachung. Die Web-basierte Traffic- und Netzwerkanalyse-Software wird hierzulande über den Vertriebspartner Micro Nova angeboten.

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Netflow Analyser üerwacht nun auch VoIP und kennt relevante Standorte.
Netflow Analyser üerwacht nun auch VoIP und kennt relevante Standorte.
( Archiv: Vogel Business Media )

Manage Engine, ein Unternehmensbereich der ZOHO Corporation, offeriert nach eigenen Angaben kostengünstige Enterprise-IT-Management-Software. Die Manage-Engine-Suite umfasst Enterprise-IT-Management-Lösungen wie Netzwerk-Management, Helpdesk und ITIL, Bandbreiten-Monitoring, Applikations-, Desktop-, Security- und Passwort-Management, Active Directory Reporting und eine Managed Services Plattform.

Netflow Analyzer 8 ermöglicht die Überwachung von Voice over IP (VoIP) unter Einsatz von „Cisco IP SLA“. Damit kontrollieren Administratoren die kritischen VoIP-Leistungsindikatoren wie Jitter, Latenz-Zeit und Paketverlust über die gleiche Management-Anwendung, mit der sie auch die Bandbreite des gesamten Unternehmensnetzwerks überwachen. Der Einsatz verschiedener Lösungen wird somit hinfällig.

Eine weitere Verbesserung stellt die Unterstützung des NetzwerkprotokollsSNMP, Version 3, dar. SNMPv3 bietet durch Authentifizierung und Verschlüsselung von Datenpaketen einen sicheren Zugriff auf Endgeräte.

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Applikationen anhand von Paketen identifizieren

Das Manage-Engine-Tool ist darüber hinaus in der Lage, NBAR Traffic (NBAR = Network Based Application Recognition), der durch Cisco Flexible Netflow verursacht wurde, zu untersuchen. Mit NBAR lassen sich Applikationen anhand von Netzwerkpaketen erkennen.

Damit haben Administratoren die Wahl: Sie können NBAR mit Flexible Netflow analysieren, oder dies mit SNMP tun, wenn keine Cisco-Geräte vorhanden sind, die Flexible Netflow in ihr Netzwerk exportieren.

Durch Widgets lässt sich das Dashboard den Anforderungen des Administrators anpassen. (Archiv: Vogel Business Media)

Zusätzlich sind IP-Adressen durch den Einsatz von Cisco ASA Netflow hinter dem NAT-Router (NAT = Network Adress Translation) erkennbar und so können diejenigen LAN-Nutzer identifiziert werden, die Quelle und Ziel des Traffic jenseits der Firewall waren.

Durch den Einsatz des Netflow Analyzer 8 können Administratoren ihre Infrastruktur auf eine Weise organisieren, die das Performance Monitoring stark vereinfacht. IP-Adressen von E-Mail, sozialen Netzwerken, Sport- und Video-Webseiten lassen sich in entsprechende Kategorien zusammenfassen.

Der Traffic auf die einzelnen Kategorien ist auf diese Weise einfach überschaubar. Zudem können die Unternehmen weitere IP-Gruppen nach ihrem Bedarf erstellen.

Den Ort bestimmen und einbeziehen

Mit der aktuellen Version des Netflow Analyzer führt Manage Engine außerdem die Funktion Geolokation ein, womit IP-Adressen automatisch den zugehörigen Ländern zugeordnet werden. Die Anwendung zeigt Details zu den zehn Adressen eines jeden Landes an, die den höchsten Datenverkehr verursachen, inklusive Datenaufkommen und Nutzungshäufigkeit.

Weiterhin können Administratoren hierarchisch geordnete Richtlinien (Parent Policies und Child Policies) in „Cisco CBQoS“ konfigurieren, was ein detaillierteres Reporting ermöglicht. Die Terminierung der Berichterstellung ist durch einen einfachen Maus-Klick erledigt.

Verfügbarkeit und Preise

Manage Engine Netflow Analyzer 8 steht ab sofort für einen Preis ab rund 800 Euro inklusive Wartung auf der Website von Micro Nova zum Download bereit. Ebenfalls zum Download verfügbar ist eine voll funktionsfähige Testversion für dreißig Tage.

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