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ITK-Infrastruktur auf DECT-Basis sorgt für kurze Reaktionszeiten Universitätsklinikum Erlangen setzt auf Damovo-Mobillösung

| Redakteur: Martin Hensel

Die Ärzte und das Pflegepersonal des Universitätsklinikums Erlangen sind ab sofort mit schnurlosen Telefonen ausgestattet und damit deutlich besser erreichbar als mit Pagern. Die ITK-Infrastruktur stammt von Damovo. Sie ermöglicht unter anderem die Übertragung von Daten der Patientenrufanlage, was kürzere Reaktionszeiten bei Notfällen begünstigt.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Das Universitätsklinikum Erlangen setzt ab sofort auf eine Kommunikationslösung von Damovo. Der Anbieter konnte sich in einer öffentlichen Ausschreibung gegen die Konkurrenzangebote durchsetzen und lieferte die komplette ITK-Infrastruktur sowie entsprechende Services.

Ärzte und Pflegepersonal der Klink sind nun mit schnurlosen DECT-Telefonen ausgestattet, die im Vergleich zu den bisher verwendeten Pagern wesentlich bessere Erreichbarkeit ermöglichen. Zudem können Daten der Patientenrufanlage übertragen werden, was in Notfällen kürzere Reaktionszeiten gewährleistet. Insgesamt sind derzeit 800 Ericsson-DECT-Telefonen an den 16 Klinikstandorten im Erlanger Stadtgebiet im Einsatz. Im Endausbau soll die Anzahl der Geräte auf 2.300 erhöht werden.

DECT als Grundlage

Eine Lösung auf Basis von Mobilfunktelefonen wurde aufgrund von möglichen Störungen des medizinischen Equipments verworfen. Auch der Aufbau einer WLAN-Lösung wurde angedacht, allerdings angesichts der Kosten von Aufbau und Equipment ebenfalls abgelehnt. Schließlich wurde die bestehende Ericsson-MD110-Anlage auf eine IP-fähige Ericsson MX-One migriert.

Leistungsreserven sind noch vorhanden: So ist beispielsweise die Übertragung von Patientendaten und Untersuchungsergebnissen für behandelnde Ärzte in Planung. Die Grundlage der TK-Infrastruktur bildet ein Verbund aus 1.000 Basisstationen, die insgesamt eine Fläche von rund 85 Fussballfeldern abdecken. Brandmeldeanlage, Katastrophenalarm- und Gebäudeleitsystem wurden ebenfalls in die Lösung integriert. In Kürze gilt dies auch für die Patientenrufanlagen, wobei ein redundanter Alarmserver für hohe Verfügbarkeit in allen Notrufsituationen sorgen soll.

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