Integration von Dovecot als Standard-Mailserver

Univention Corporate Server 4.0-3

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Das UCS-Release 4.0-3 bringt Bugfixes, Updates und automatisierte Erstellung von Univention Apps für Virtualisierungsumgebungen.
Das UCS-Release 4.0-3 bringt Bugfixes, Updates und automatisierte Erstellung von Univention Apps für Virtualisierungsumgebungen. (Bild: Univention)

Das aktuelle Release von Univention Corporate Server (UCS) bietet u.a. Dovecot als Standard-Mailserver, die Möglichkeit, LDAP-Filter für Richtlinien zu definieren und die automatische Erstellung von Univention Apps als Images für verschiedene Virtualisierungsumgebungen.

Laut Anbieter Univention werden mit dem dritten Punktrelease die in Univention App Center bereitgestellten Apps, z.B. ownCloud, Open-Xchange oder Zarafa, automatisiert als vollständige, aus der Plattform, dem Managementsystem und der App selbst bestehende Appliances erstellt und für unterschiedliche Virtualisierungsformate wie VMware oder KVM zum Download bereitgestellt.

Univention Corporate Server 4.0-3 beinhalte sämtliche, seit dem Vorgängerrelease veröffentlichten Sicherheitsupdates, sodass UCS-Anwender diese nun als Gesamtpaket einspielen können. Design und Usability des browserbasierten UCS-Managementsystems seien verbessert worden. So könne durch die jetzt mögliche Nutzung der Vor- und Zurück-Buttons des Webbrowsers in der Managementoberfläche schneller navigiert werden.

Die Integration des Mailservers Dovecot als Standard-IMAP/POP3-Server in UCS wirke sich positiv auf die Performance der UCS-Mailkomponente aus. Dovecot biete Funktionen zur automatischen Korrektur bestimmter Fehler sowie zur selbstständigen Optimierung verschiedener Prozesse, wodurch der administrative Aufwand, aber auch die Sicherung des Mailservers vereinfacht werde. Praktisch für den Einsatz von LDAP-basierten Richtlinien besonders in großen Umgebungen sei, dass nun zusätzliche LDAP-Filter zur Verfügung stehen, welche die Wirksamkeit der Richtlinien auf zum Filter passende Objekte einschränken.

Mit dem Update der in UCS integrierten File-, Print- und Verzeichnisdienst-Software Samba auf Version 4.2.3 ist Univention zufolge die Active-Directory-Kompatibilität ausgebaut worden. Neu seien u.a. Verbesserungen in der DRS-Replikation und beim Druckertreiber-Handling.

Technisch setzt UCS 4.0-3 auf den stabilen „Longterm“-Linux-Kernel in Version 3.16 auf, der diverse Sicherheitsaktualisierungen sowie zusätzliche und aktualisierte Treiber für verbesserte Hardware-Unterstützung enthält.

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