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Betrieb und Verwaltung von Desktops, Notebooks und Thin Clients Univention Corporate Client 2.0 verfügbar

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Der jetzt verfügbare Univention Corporate Client (UCC) 2.0 basiert auf Ubuntu 14.04 LTS, unterstützt das Remote Desktop Protocol (RDP) und hilft Administratoren per Einrichtungsassistenten, Clients zu konfigurieren.

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Administratoren unterstützt das zentrale UCS-Managementsystem mit einem neuen Einrichtungsassistenten.
Administratoren unterstützt das zentrale UCS-Managementsystem mit einem neuen Einrichtungsassistenten.
(Bild: Univention)

Univention hat die eigene Lösung für Betrieb und Verwaltung von Desktops, Notebooks und Thin Clients aktualisiert. Als Erweiterung des Univention Corporate Server (UCS) soll der Univention Corporate Client 2.0 die Administration vereinfachen, Hardware besser als bisher unterstützen und verfügbare Netzwerkbandbreiten effizienter ausnutzen.

Zu UCC gehört eine für den Geschäftseinsatz optimierte Desktop-Umgebung, die jetzt auf Ubuntu 14.04 LTS basiert. Damit will der Anbieter die Hardwareunterstützung verbessern und aktuelle Software bereitstellen. Im Detail listet Univention folgende Komponenten: Linux-Kernel 3.13, Desktopumgebung KDE 4.13, X-Server 1.15, Office-Paket LibreOffice 4.2.3 und den jeweils aktuellsten Firefox-Browser. Sämtliche UCS-Pakete wurden zudem auf die Version UCS 3.2-2 aktualisiert. UCC unterstützt nun des Weiteren die PXE-Installation auf UEFI-PCs.

Den Administrationsalltag erleichtere das zentrale UCS-Managementsystem mit einem neuen Einrichtungsassistenten. Der Assistent mache eine nachträgliche Konfiguration der Clients weitgehend überflüssig, da jetzt sämtliche Einstellungen in einem Arbeitsgang vorgenommen werden. So lasse sich beispielsweise der aus lizenzrechtlichen Gründen nicht mitgelieferte Citrix Receiver ohne Unterbrechung des Setup-Prozesses mit wenigen Klicks integrieren.

Bei der zentralen, Server-seitigen Bereitstellung von Remote-Desktops nutzt UCC jetzt auch RDP – und nutze verfügbare Bandbreiten effizienter als bisher aus. Durch die xrdp-Unterstützung könnten zudem Anwender mit Windows oder Mac OS X auf Remote-Desktops zugreifen; UCC nutzt NeutrinoRDP als Standard-Client.

Schließlich liefert Univention mit Version 2.0 nach eigenen Angaben zahlreiche Bugfixes sowie weitere kleinere Verbesserungen am System. Ein optimierter UCC-Image Build-Prozess führe zu kleineren Images. Administratoren könnten den Bootvorgang der Clientrechner zentral aus der Managementkonsole UMC heraus beschleunigen, indem sie den PXE-Boot abschalten. Auch die Einrichtung verschlüsselter Festplatten wurde vereinfacht, da die Konfiguration nun direkt in der UMC erfolgt. Print-Server, per CIFS eingebundene Heimatverzeichnisse und Proxy-Settings lassen sich jetzt außerdem zentral über Policies konfigurieren.

Weitere Informationen über UCC 2.0 sowie einen Demofilm über die Neuerungen gibt es direkt beim Anbieter.

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