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Gigamons Konzept zur Überwachung softwaredefinierter Netze Unified Visibility Fabric für SDN geplant

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Gigamon arbeitet an einem Konzept für die Überwachung softwaredefinierter Netze. Hierfür will der Anbieter bestehende Architekturen mit SDN-Prinzipien verbinden.

Gigamon plant eine Unified-Visibility-Fabric-Architektur für das einheitliche, zentralisierte und programmierbare Netzwerk-Monitoring.
Gigamon plant eine Unified-Visibility-Fabric-Architektur für das einheitliche, zentralisierte und programmierbare Netzwerk-Monitoring.
(Bild: Gigamon)

Mit einer vereinheitlichten Architektur will Gigamon das gesamte Geschehen in physischen, virtuellen und software-definierten Netzen überwachen. Laut einer jetzt verkündeten Strategie soll eine entsprechende Lösung auf Gigamons vierstufiger Visibility Fabric aufsetzen und Prinzipien des Software-Defined Networking (SDN) beinhalten.

Shezad Merchant, Chief Strategy Officer bei Gigamon, erläutert den Plan: "Gigamons Architektur Unified Visibility Fabric hat aus der intelligenten Verkehrsfilterung und -aggregation eine zentralisierte, regelbasierte Fabric entwickelt. Sie bedient gleichzeitig mehrere Nutzer, Abteilungen und Tools, und zwar jeden nach eigenen Regeln. In Zukunft soll unsere Architektur Kunden befähigen, 'Visibility as a Service' zu implementieren. Da Gigamon seine Produkte ständig weiterentwickelt, wollen wir das für physikalische und virtuelle Netze sowie SDN-Inseln realisieren."

Gigamons Unified-Visibility-Fabric-Architektur werde eine einheitliche, zentralisierte, programmierbare Monitoring-Infrastruktur liefern. Zu den vier Schichten der Lösung sollen laut Hersteller gehören:

  • Eine Service-Schicht (Service Layer) samt GigaSMART-Technologie, die übergreifend auf physikalischen und virtualisierten Netzsegmenten ein weiterentwickeltes Flow Mapping sowie intelligente Paketoptimierung und –normalisierung realisiert: Gigamon will auf dieser Ebene per GigaVUE-CV auch Software-definierte Datennetze integrieren. Gegenwärtig befindet sich dieses Konzept in der Erprobung.
  • Die Verwaltungsschicht (Monitoring Layer respektive Management Layer) besteht aus GigaVUE-FM (Fabric Manager). Die Software biete zentralisierte Administration und ein gemeinsames Regel-Framework für das Verkehrsmonitoring über mehrere Abteilungen und Nutzer hinweg sowie für die regelbasierende Verkehrssteuerung in der gesamten Visibility-Fabric-Architektur.
  • Die Koordinierungsschicht (Orchestration Layer) befindet sich noch in der Entwicklung und soll Programmierschnittstellen (APIs, Application Programming Interfaces) sowie Softwareentwicklung-Kits (SDKs) für die Entwicklung von Anwendungen durch Dritthersteller umfassen.
  • Die Anwendungsschicht (Applications Layer) soll eine Reihe von Visibility-Anwendungen umfassen, die von Gigamon und unabhängigen Softwarelieferanten entwickelt werden.

Weitere Informationen liefert Gigamon auf der eigenen Webseite.

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