Cisco-Lösung läuft in etwa 150 Rechenzentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz Unified Computing System auf Platz drei im weltweiten Blade-Server-Markt

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Cisco verzeichnet bei seinem vor zwei Jahren eingeführten Unified Computing System (UCS) nach eigenen Angaben ein Wachstum von 700 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Und nach Zahlen des Marktforschungsunternehmens IDC gehört Cisco mit einem Umsatz von 650 Millionen US-Dollar weltweit zu den ersten drei Unternehmen im Server-Markt. Bis heute hätten über 5.400 Kunden in UCS investiert.

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Mit UCS-Modellen wie dem C260 M2 erreichte Cisco Platz drei im weltweiten Blade-Server-Markt.
Mit UCS-Modellen wie dem C260 M2 erreichte Cisco Platz drei im weltweiten Blade-Server-Markt.
( Archiv: Vogel Business Media )

Das Unified Computing System (UCS) kam 2009 auf den Markt und vereinheitlicht seitdem die Server-, Storage- und Netzwerkadministration. Die Architektur vereinfache das Management und die IT-Virtualisierung. Inzwischen sei die Lösung in etwa 150 Rechenzentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Einsatz – in der Fertigungsindustrie ebenso wie in Universitätsrechenzentren, öffentlichen Einrichtungen und anderen Branchen.

IT-Flexibilisierung und Kostensenkung

Mit UCS unterstützt Cisco die Virtualisierung in Rechenzentren. Unternehmen könnten die ausufernde Komplexität traditioneller IT-Umgebungen überwinden, das Management vereinfachen, die Energieeffizienz steigern und IT-Kosten senken. Zudem ließe sich die IT flexibler mit Geschäftsprozessen synchronisieren. Zusammen mit den Erweiterungen des Nexus-Produktportfolios würde sich Cisco Data-Center Business Advantage schon jetzt für die Virtualisierung aller gängigen Geschäftsanwendungen eignen.

Ausbau von Support und Partnersystem

Um den Einsatz von Unified Computing System weltweit voranzutreiben, baute Cisco den UCS-Support innerhalb des Cisco Developer Network aus und erweiterte sein Partner-Eco-System. Die offene XML-API für Cisco UCS soll inzwischen mehr als 9.000 Parameter umfassen, Entwickler hätten Online-Zugriff auf professionelle Codebeispiele, Tools und Lehrvideos. Auch die wachsende Cisco Developer Community würde sich als wertvolle Know-how-Quelle erweisen. Um die nahtlose Integration zwischen UCS und gängigen Managementtools anderer Hersteller zu gewährleisten, arbeitet Cisco mit führenden Herstellern zusammen – darunter BMC, CA, HP, IBM, Microsoft und VMware. Darüber hinaus hätten bereits mehr als 42 Technologiepartner die Integration ihrer Managementplattformen mit Cisco UCS-APIs realisiert.

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