Managed Services treiben die IT-Industrialisierung und die Prozessbereinigung

Unified Communications und Collaboration quasi aus der Steckdose

05.11.2009 | Redakteur: Ulrike Ostler

Dr. Ludwig Zink ist Practise Head UCC and IT Services bei BT Germany.
Dr. Ludwig Zink ist Practise Head UCC and IT Services bei BT Germany.

Unified Comunications und Collaboration reißt derzeit nur wenige mit. Doch schon eine Mini-Analyse mit Google-Tools zeigt, dass UCC im ersten Halbjahr 2010 weltweit und hierzulande erneut zum starken Thema wird. Die bisher größte Nachfrage war im Fühsommer dieses Jahres, als Microsoft und Polycom ihre Partnerschaft bekannt gaben. Generell prägt eher Cisco die Wahrnehmung. Doch UCC gibt es auch als Service, etwa von BT.

„UCC ist der erste richtige Ansatz, der dabei helfen kann, den gewachsenen Mix an Kommunikationsmitteln und -Medien aufzulösen!“ sagt Ludwig Zink, bei British Telekom (BT) Germany der Experte für Unified Communications. Treiber für eine integrierte Nutzung der Kommunikationswege und -mittel seien jedoch nicht die technischen Hilfsmittel wie Mail-Server und IP-PBX, auch nicht die Stilmittel wie Conferencing und Instant Messaging.

„Es sind die Managed Services“, sagt Zink, „also Services aus der Steckdose. Sie treiben die Industrialisierung der IT voran.“ Was er darunter versteht und wie sich das auf UCC auswirkt, führt er im Interview aus.

Kommunikation und Collaborations hat viel mit persönlicher Ausdrucksfähigkeit, Organisation, Produktivität und Interaktion zu tun. Wie kann ein Dienstleister hier Segen spenden?

Ludwig Zink: Die Mitarbeiter kommunizieren per Telefon, Video-Telefonie, E-Mail, Instant Messaging, Smart- und Softphones, Fax, Brief, SMS/MMS, Portale, Wikis, Telefon-, Video- und Web-Konferenzen, Chats, Blogs, Twitter und mehr über Abteilungen, Standorte, oft sogar über Zeitzonen hinweg.

Da sind komplizierte, oft redundante Abstimmungsprozesse und damit Reibungs- und Zeitverlust die Folge. Obwohl die Anzahl der Kommunikations-Medien, -Geräte und -Kanäle sogar noch steigt, sinkt die von allen geforderte Erreichbarkeit.

Der neue Ansatz, bei dem Sprachkommunikation, Daten- und Videoübertragung auf der Basis von IP in einer einheitlichen Anwendungsumgebung integriert werden, verspricht Abhilfe.

BT hat unter dem Begriff „BT Unified Communications & Collaboration“ (BT UCC) eine herstellerunabhängige Lösung entwickelt, die die Zusammenführung aller Kommunikationsdienste (Sprach-, Mobil- und Datendienste) mit Desktop- und mobilen Endgeräten ermöglicht.

Was daran ist das Wesentliche?

Ludwig Zink: UCC beschreibt die Integration unterschiedlicher, für Kommunikation und Zusammenarbeit genutzter Techniken in eine einheitliche Strategie. Beispiel Erreichbarkeit: Egal, ob ein Mitarbeiter im Büro arbeitet, beim Kunden sitzt oder einen Tag im Home-Office verbringt, für die Erreichbarkeit darf das keinen Unterschied machen.

Heute muss man dafür oft noch mit mehreren Telefonnummern jonglieren, bei Unified Communications gibt es nur noch eine Nummer, die dann entsprechend weitergeleitet wird.

weiter mit: Die ständige Erreichbarkeit lässt manch einen gruseln.

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