Deutsche Hardware-Ausfuhren und Importe aus China legen zu

Umsatz bei IT-Außenhandel steigt

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Die wichtigsten Exportmärkte für ITK-Produkte aus Deutschland von Januar bis September 2014. Zur Datenquelle: Grundlage der Angaben sind Berechnungen des BITKOM auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes.
Die wichtigsten Exportmärkte für ITK-Produkte aus Deutschland von Januar bis September 2014. Zur Datenquelle: Grundlage der Angaben sind Berechnungen des BITKOM auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes. (Bild: Bitkom/VIT)

Der Bitkom meldet eine wachsende Nachfrage nach IT-Hardware aus Deutschland. An Umsätzen gemessen wuchsen die Exporte von Computern, Druckern und Ähnlichem im dritten Quartal 2014 um 17,7 Prozent.

In den ersten neun Monaten 2014 wurden aus Deutschland ITK-Waren im Wert von 22 Milliarden Euro exportiert, meldet der Branchenverband Bitkom mit Verweis auf Daten des Statistischen Bundesamts. Verglichen zum Vorjahreszeitraum entspreche das einem Plus von 3,1 Prozent. Allerdings haben auch die Hightech-Importe zugelegt und erreichten mit 2,1 Prozent Zuwachs einen Wert von 34,4 Milliarden Euro – es floss also deutlich mehr Geld ins Ausland als wieder zurück. Zur Einordnung der Zahlen: Die gesamten Ausfuhren (Spezialhandel) wuchsen in den ersten drei Quartalen um 3,5 Prozent auf 846,1 Milliarden; ausgeführt wurden lediglich Waren für rund 687,2 Milliarden Euro.

Zurück zu den ITK-Eporten. Hier konnten Hardware-Ausfuhren besonders stark zulegen: Im dritten Quartal verzeichnet der Bitkom einen Zuwachs von 17,7 Prozent; über die ersten neun Monate 2014 hinweg stiegen die Exporte um 6,3 Prozent auf 10,2 Milliarden Euro.

Bei der im dritten Quartal exportierten Kommunikationstechnik – darunter Telefonanlagen oder Netzwerktechnik – wurde mit 2,9 Milliarden ungefähr das Vorjahresniveau erreicht; von Januar bis September hingegen errechnet der Bitkom ein Plus von 3,6 Prozent für TK-Hardware.

Das Geschäft mit Unterhaltungselektronik schwächelte derweil. Im dritten Quartal sank der Umsatz um 2,8 Prozent; für den Zeitraum von Januar bis September meldet der Bitkom einen Umsatz von 2,8 Milliarden Euro – das entspricht einem Minus von 7,9 Prozent.

Die Statistiker haben zudem die wichtigsten ITK-Märkte aus deutscher Sicht identifiziert. Für die höchsten Ausfuhrwerte stehen in den ersten neun Monaten 2014: Großbritannien (1,96 Mrd. Euro), Frankreich (1,89 Mrd. Euro) und Niederlande (1,65 Mrd. Euro). Bedeutendstes Lieferland für Hightech-Produkte bleibt China (14,36 Mrd. Euro); auf den Plätzen zwei und drei folgen Niederlande (2,5 Mrd. Euro) und Tschechische Republik (2,01 Mrd. Euro).

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