TE SubCom beschleunigt Datenverkehr unter See mit DP-QPSK Turbo für transatlantische Transfers

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Per Unterseekabel hat TE SubCom 100 Gb/s auf koheränten Wellenlängen übertragen. Damit ließen sich dann pro Kabel 4,4 Tb/s unter den Weltmeeren übermitteln.

Ein Prototyp könne Daten bereits mit bis zu 15 TB/s über 11.000 Kilometer hinweg transferieren.
Ein Prototyp könne Daten bereits mit bis zu 15 TB/s über 11.000 Kilometer hinweg transferieren.
(Bild: TE SubCom)

TE SubCom, ein Unternehmen der TE Connectivity, hat in einem Feldtest die schnelle Übertragung von Daten über transatlantische Distanzen demonstriert. Konkret nennt der Anbieter dabei 100 Gb/s pro "wavelength coherent transmission" und verspricht pro einzelner Fiber Kapazitäten von 4,4 Tb/s.

Für die Demonstration habe man ein eigenes, für die unterseeische Übertragung optimiertes Modulationsformat eingesetzt. Im Detail verweist der Hersteller auf C100-Transceiver "der nächsten Generation", die DP-QPSK (Dual Polarization Quadrature Phase Shift Keying) in besonders langen Kabelsystemen ermöglichen.

Laut Anbieter könne das jetzt gezeigte Verfahren nicht nur mit neuen, auf +D-Fasern basierenden Infrastrukturen eingesetzt werden. Auch bestehende Systeme mit Dispersion Managed Fiber ließen sich aufrüsten.

TE SubCom spricht bereits von konkreten Produkten. Schon jetzt könne die Betaversion eines Prototypen Daten mit bis zu 15 TB pro Sekunde über 11.000 Kilometer hinweg übertragen. Zudem hätten erste Kunden bereits damit begonnen, Systeme auf 100G-Basis einzuführen.

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