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26 Ports in Multimedia-fähigen Gigabit-Switches für unter 400 Euro TP-Link bringt zwei günstige, Stack-fähige L2/L3/L4-Managed Switches

Redakteur: Ulrike Ostler

„Die traditionellen Netzwerkhersteller müssen sich warm anziehen“, kündigt TP Link an. Mit den Geräten „TL-SG5426“und „TL-SL5428E“ stellt der Anbieter mit deutscher Niederlassung in Hofheim zwei voll managbare Switches mit umfassenden Verwaltungs- und Sicherheitsfunktionen zu einem „unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis“ vor.

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Der Gigabit-Switch TL-SL5428E verfügt über 24 10/100-Ports sowie vier Gigabit-Ports und bietet eine Backplane-Brandbreite von 12,8 Gigabit pro Sekunde.
Der Gigabit-Switch TL-SL5428E verfügt über 24 10/100-Ports sowie vier Gigabit-Ports und bietet eine Backplane-Brandbreite von 12,8 Gigabit pro Sekunde.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Geräte bieten eine große Anzahl von In-Band sowie Out-of-Band Verwaltungs- und Sicherheitsfunktionen, sodass sie sich in große gemanagte Unternehmensnetze vollständig integrieren lassen. Das IP-Clustering unterstützt virtuelle Stacks von bis zu 32 Einheiten.

Zusätzlich sorgt L2/L3/L4-Quality-of-Service für optimierte Voice- und Video-Applikationen. Die Bedienung orientiert sich an den Industriestandards, damit die Nutzer bekannter Marken sich sofort und ganz einfach zurecht finden.

Beim Produkt TL-SG5426 für 399 Euro handelt es sich um einen 26-Port Managed Gigabit Switch, TL-SL5428E für 279 Euro hingegen verfügt über 24x10/100-Ports sowie vier Gigabit-Ports. Der attraktive Preis und eine Herstellergarantie von fünf Jahren machen die Systeme zur Alternative weitaus bekannterer Marken.

Netzwerkverwaltung

Mit Hilfe der Switches lassen sich an den Zugangspunkten zum Netz schnell Arbeitsgruppen oder ganze Abteilungen anbinden. In kleinen Netzwerken dienen die Systeme als Backbone für Fast Ethernet-Switches und Hochgeschwindigkeits-Server. Die detailliert einstellbare Datenratenbegrenzung pro Port sorgt für gezielt steuerbare Performance.

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Mit IP Clustering lassen sich bis zu 32 TL-SG5426 oder TL-SL5428E zentral verwalten, auch über verschiedene Standorte hinweg: Alle Geräte werden über eine einzige IP-Adresse identifiziert. So kann der Administrator den virtuellen Stack als ein einziges Objekt konfigurieren, überwachen und warten.

Zu den weiteren Funktionen gehören SNMP, RMON und WEB-/CLI-/Telnet-Login. Damit bekommen Administratoren mehrere Wege zur Verfügung gestellt, um die Switches zu konfigurieren.

weiter mit: Port-Spiegelung, Voice und Video inklusive

Port-Spiegelung, Voice und Video inklusive

26-Port Gigabit Managed Switch mit 4 Combo-Glasfaser-Ports und einer Backplane-Brandbreite von 52 Gigabit pro Sekunde. (Archiv: Vogel Business Media)

Port-Spiegelung erlaubt den IT-Admins, ein- und ausgehenden Datenverkehr selektiv zu überwachen. Die Topologie stützt sich auf die Elemente Link-Aggregation, Spanning-Tree-Protokoll und virtuellen Stacks.

Zugriffskontrolllisten (L2/L3/L4-ACL) sorgen dafür, dass Pakete in Abhängigkeit von Quell- und Ziel-MAC-/IP-Adresse oder TCP-/UDP-Ports verworfen werden und regeln so den Zugriff auf vertrauliche Ressourcen. Dies läuft ausschließlich über die Hardware, sodass die Switching-Performance dabei nicht beeinträchtigt wird.

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Darüber hinaus unterstützen die Switches 802.1x-Authentifizierung sowie RADIUS, das TL-SG5426-Modell zusätzlich auch TACACS+. IP-Source-Guard verhindert IP-Spoofing-Angriffe wie zum Beispiel Denial-of-Service-Attacken (DoS).

Multimedia-Applikationen lassen sich integrieren

L2/L3/L4-Quality-of-Service (QoS)-Richtlinien ermöglichen es, Sprach-, Daten- und Video-Dienste in das Unternehmensnetzwerk zu integrieren und zu optimieren. Der Administrator kann den Datenverkehr beispielsweise mit der IP- oder MAC-Adresse, der TCP- oder UDP-Portnummer priorisieren und so Sprach- und Video-Übertragungen ohne Aussetzer und Ruckeln gewährleisten.

Auch fürs Fernsehen übers Internet (IPTV) sind die Geräte mit erweiterten Funktionen für einfaches Streaming-Management gerüstet. So stellt zum Beispiel das Internet Group Management-Protokoll (IGMP) sicher, dass der Switch den Mulitcast-Stream nur an die gewünschten Empfänger weiterleitet; nicht autorisierter Zugriff wird per IGMP-Drosselung und -Filterung verhindert.

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