Konvergenz-Definition für Netzwerk-Switches a la Ixia und IT Brand Pulse

ToR-Switch Brocade 8000 besteht DCB-Benchmarks

18.01.2011 | Redakteur: Ulrike Ostler

Ixia testet die Belastbarkeit der 8000er Brocades-Switches bezüglich Datacenter Brindging und bescheinigt ihnen Konvergenz-Tauglichkeit. (Bilder: Pixelio)
Ixia testet die Belastbarkeit der 8000er Brocades-Switches bezüglich Datacenter Brindging und bescheinigt ihnen Konvergenz-Tauglichkeit. (Bilder: Pixelio)

Der 800er Brocade ToR-Switch hat die Konformitäts- und Leistungstests in Bezug auf Datacenter Bridging (BCD) bestanden. Die hierzu durchgeführten Tests basieren auf anerkannten Vorschriften von IT Brand Pulse und Ixia, einem Anbieter von Testlösungen für IP-Netzwerke. Die Tests beinhalten eine Reihe von Benchmarks und stellen ein System dar, mit dem Anbieter messen können, inwieweit ihre Geräte und Netzwerke aktuellen Standards entsprechen.

IT Brand Pulse (ITBP) hat in Zusammenarbeit mit Ixia drei Tests für konvergierte Netzwerke entwickelt. Diese drei Tests sind nach Angaben der Firmen für jeden konvergierten Netzwerk-Switch obligatorisch, der sowohl LAN- als auch SAN-Datenverkehr bearbeitet. Zu den Untersuchungen zählen:

  • Latenz von konvergiertem Datenverkehr mit Priority based Flow Control (PFC)
  • Bandbreitenoptimierung mit Enhanced Transmission Selection (ETS)
  • End-to-End-Konnektivität mit Speicher-E/A-Leistung

Das Testing-Produkt für Rechenzentren von Ixia kann alle drei Tests in einem integrierten System durchführen.

Ixia hat den Brocade 8000 Switch mit einer Kombination aus Ethernet- und nativen Fibre-Channel-Lastmodulen mit hoher Dichte, DCB- und FCoE-Protokollen, realer Speicherziel-/Initiator-Emulation und Verkehrsgenerierung mit kabelgebundener Geschwindigkeit getestet.

Der Brocade-Switch im Test

Der 8000er-Switch von Brocade, ein ToR-Layer2-DCB/FCoE-Switch mit 24x 10 Gigabit Ethernet-Ports für das LAN sowie Ports für Fibre-Channel-SAN-Verbindungen.
Der 8000er-Switch von Brocade, ein ToR-Layer2-DCB/FCoE-Switch mit 24x 10 Gigabit Ethernet-Ports für das LAN sowie Ports für Fibre-Channel-SAN-Verbindungen.

Beim 8000er-Switch von Brocade handelt es sich um einen Top-of-Rack-Link-Layer-DCB/FCoE-Switch mit 24x 10 Gigabit-Ethernet-Ports (GbE) für LAN-Verbindungen sowie Fibre-Channel-Ports (mit einer Geschwindigkeit von bis zu 8 Gigabit pro Sekunde) für Fibre-Channel-SAN-Verbindungen. Das Gerät stellt erweiterte Fibre-Channel-Dienste bereit, unterstützt Ethernet- und DCB-Funktionen für den Betrieb als Fibre-Channel-Weiterleitungsgerät (FCF) und wird vom „Brocade Network Advisor“ verwaltet.

Die Tests haben folgende Fähigkeiten des Switches bestätigt:

  • effektive Priorisierung von Speicherverkehr über LAN-Datenverkehr bei Überlastung
  • Einhaltung der aktuellen DCB-Standards für PFC, ETS und Speicher-E/A-Leistung
  • Verarbeitung zunehmender Verkehrslasten bei starker Belastung

Sinn und Zweck der Tests

Bevor Betreiber von Rechenzentren die bestehende Infrastruktur des Rechenzentrums ersetzen, um LAN- und SAN-Verkehr in einer Netzwerkarchitektur zusammenzuführen, benötigen sie die Gewissheit, dass die neuen Infrastrukturgeräte die Leistung, Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit auf dem entsprechenden Niveau halten können. Mit diesem DCB-Test können nach Aussage der Anbieter Gerätehersteller nachweisen, dass ihre Produkte den Leistungs- und Konformitätsanforderungen entsprechen. So können sie sicherstellen, dass ihre Kunden zuversichtlich neue Geräte für ihr Rechenzentrum anschaffen können.

Allerdings stehen die Standards für das Testen von konvergenten Netztechniken noch nicht fest, wie auch Frank Berry von IT Brand Pulse einräumt: „Bei der Entwicklung des Rechenzentrums steht die Konvergenz der Technik im Mittelpunkt. Die Standards zur Messung der Konvergenz stehen noch nicht endgültig fest, und die Anbieter benötigen konkrete Richtlinien, damit sie die Effektivität ihrer Geräte beurteilen können. Mit diesen Tests unter Verwendung von Ixia-Lösungen entsteht ein Benchmark, mit dessen Hilfe Anbieter ihre DCB-Produkte und -Services validieren können.“

DCB-Testwerkzeuge sind gefragt

Trotzdem ist der Markt für konvergierte IP-Testgeräte 2010 nach Schätzungen von IT Brand Pulse auf über 570 Millionen Dollar gewachsen. Die Testwerkzeuge von Ixia spielen hier ganz vorne mit. Das Lastmodul „NGY 10 GE“ mit nativem Fibre Channel ermöglicht das Testen von konvergierten End-to-End-Rechenzentrumsinfrastrukturen mit hoher Dichte für Fibre Channel und Fibre Channel over Ethernet (FCoE). mit 4 und 8 Ports ist es Bestandteil der allgemeinen Lösung für konvergierte Rechenzentren.

Die Testanwendungen „IxNetwork“ und „IxSAN“ tauschen mit Hilfe der Testplattform von Ixia Steuer-, Daten- und Speicherverkehr mit dem getesteten Gerät aus. Atul Bhatnagar, President und CEO von Ixia, sagt worauf es ankommt: „Die Rechenzentren der nächsten Generation werden diverse Technologien über eine konvergierte 10GE-Verbindung ausführen. Betreiber von Rechenzentren erwarten, dass Switches eine hohe Dichte, einen hohen Durchsatz, eine extrem niedrige Latenz und kaum Jitter haben und das FCoE-Netzwerk zur nativen Fibre-Channel-Infrastruktur überbrücken können.“

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