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CeBIT 2013: Zugang für WLAN-Gäste Ticketsystem unterstützt BYOD

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Das controllerlose Verwaltungssystem ID-Manager, das IT-Distributor Sysob und Partner Aerohive Networks auf der CeBIT vorstellen werden, soll das Gästemanagement vereinfachen und sichern. Das System verteilt Tickets für den WLAN-Zugang.

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Der ID-Manager bietet die Möglichkeit, sich als Gast, als Gruppe oder – im „Kiosk-Modus“ – eigenständig zu registrieren.
Der ID-Manager bietet die Möglichkeit, sich als Gast, als Gruppe oder – im „Kiosk-Modus“ – eigenständig zu registrieren.
(Bild: Aerohive Networks )

Viele Geschäftsleute nutzen ihr Smartphone oder Tablet auch bei auswärtigen Terminen, um online zu arbeiten. Empfangen Unternehmen solche Gäste, wird diesen oft ein Drahtloszugang bereitgestellt. Die WLAN-Controller des Firmennetzes können beim Verteilen der Bandbreite aber ins Stocken geraten. Mit dem Ticketsystem ID-Manager werden die Unternehmen Sysob und Aerohive Networks auf der CeBIT (5. bis 9. März) am Messestand C22 in Halle 12 einen Ansatz ohne Controller präsentieren.

Zugangsdaten per Ticket

Für Gäste hält das Verwaltungssystem ID-Manager Auswahlmöglichkeiten bereit. Laut Entwickler Aerohive kann der Anwender beim WLAN-Zugang zwischen einem 802.1X- oder dem Aerohive-spezifischen Private Pre-shared Key (PPSK) entscheiden. Die Zugangsdaten (das Ticket) erhält der Gast vom System entweder per SMS, E-Mail, Twitter oder als Ausdruck – die Entscheidung liegt beim Nutzer. Falls er sich eigenständig registrieren möchte, steht ihm der „Kiosk-Modus“ zur Verfügung. Der Gast könnte sich seine Zugangsdaten, z.B. über ein Tablet am Empfang, auch selbst erzeugen und per SMS zusenden lassen.

Verzicht auf WLAN-Controller

Aerohive Networks hat eine drahtlose Netzwerktechnologie entwickelt, mit der auf WLAN-Controller verzichtet werden kann. Laut Aerohive funktioniert dies, weil sich einzelne Access Points selbstständig zu Gruppen bzw. Schwärmen formieren würden. Die Schwärme, sogenannte Hives, ließen sich als Einheit steuern. Deren Access Points würden miteinander kommunizieren und Informationen teilen. Für das Einrichten und die Kontrolle der Access Points stünde die zentrale Managementplattform Hivemanager zur Verfügung. Die Steuereinheit sei als Onlineversion in einer Public Cloud, als lokale VMware-Lösung oder als lokale Appliance innerhalb von Private Clouds verfügbar. Durch die controllerlose Infrastruktur würden die Skalierung hemmende Störfaktoren in puncto Bandbreite entfallen.

NaaS-Lösung für Zweigstellen

Sysob wird beim Messeauftritt außerdem die cloudfähige Network-as-a-Service (NaaS)-Lösung „Branch on Demand“ und Aerohive-Branch-Router für verteilte Netzwerkinfrastrukturen vorstellen. Das NaaS-Konzept soll es Unternehmen ermöglichen, ihre Außenstellen, Außenmitarbeiter oder temporäre Umgebungen mit den gleichen Netzwerkvoraussetzungen des Firmenhauptsitzes auszurüsten.

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