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Adaptives Bandbreiten­ma­na­ge­ment für lahme Netze Thru beschleunigt EFSS mit OptiBAND

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

OptiBAND soll langsamen Netzen mit hoher Latenz Beine machen. Die Lösung erweitert Thrus Plattform für Enterprise File Sync and Share (EFSS) um Funktionen für adaptives und automatisches Management der Bandbreitennutzung.

Die Lösung erkennt veränderte Geschwindigkeiten und lernt per Algorithmus ständig hinzu.
Die Lösung erkennt veränderte Geschwindigkeiten und lernt per Algorithmus ständig hinzu.
(Bild: Thru)

Mit OptiBAND richtet sich Thru insbesondere an Organisationen, die sich mit teuren und langsamen Netzwerkanbindungen herumschlagen müssen, darunter: Betreiber von Kreuzfahrtschiffen oder Logistikanbieter. So sollen beispielsweise Nutzer von Satellitenverbindungen die vorhandenen Ressourcen optimal ausnutzen.

Als Erweiterung von Thrus EFSS-Plattform liefert OptiBAND hierbei Funktionen für ein adaptives und automatisches Bandbreitenmanagement. Anwender können die Bandbreite ihres Kanals damit dynamisch anpassen sowie Dateien komprimieren.

Laut Anbieter kombiniert OptiBAND verschiedene Technologien, wie die parallele Übertragung von Datenblöcken, Caching und rollenbasierte Datenpriorisierung. Zudem limitiere die Lösung die Bandbreite für den Dateitransfer bis zu einer vorbestimmten Grenze und erkenne Änderungen in der Geschwindigkeit automatisch. Falls notwendig wechsle die Lösung von VSAT- auf Wi-Fi-Verbindungen.

Das System sei zudem in der Lage, selbstständig zu lernen: Ein zum Patent angemeldeter Algorithmus optimiere fortlaufend die Fähigkeiten der Lösung. Nach einem Verbindungsabbruch werden Datenübertragungen zudem fortgesetzt – und nicht komplett von vorn gestartet.

Administratoren versorgt OptiBAND mit einer vollständigen End-to-End-Nachverfolgung samt detaillierten Logs zur Verbindungsgeschwindigkeiten und -unterbrechungen.

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