Suchen

Anwendungsspezifische IoT-Prototypen statt Grundlagenforschung Telekom und Fraunhofer gründen Open IoT Labs

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Gemeinsam mit interessierten Unternehmen wollen Deutsche Telekom und Fraunhofer IML künftig IoT-Lösungen testen, entwickeln und zur Marktreife bringen. Hierfür wurden in Dortmund die „Telekom Open IoT Labs“ eingerichtet.

Firmen zum Thema

Gemeinsam mit Würth Industrie Service wurde bereits der Prototyp eines Service-Buttons für den Bereich C-Teile-Management entwickelt.
Gemeinsam mit Würth Industrie Service wurde bereits der Prototyp eines Service-Buttons für den Bereich C-Teile-Management entwickelt.
(Bild: Deutsche Telekom)

Deutsche Telekom (Telekom) und das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (Fraunhofer IML) haben in Dortmund die „Telekom Open IoT Labs“ eingerichtet. Dort wolle man gemeinsam mit interessierten Unternehmen anwendungsspezifische IoT-Prototypen entwickeln.

Den praxisnahen Ansatz der Einrichtung beschreibt Anette Bronder, Chefin des Digital- und Sicherheitsgeschäfts der Deutschen Telekom: „In den Telekom Open IoT Labs wollen wir keine Grundlagenforschung betreiben, sondern den Unternehmen einen konkreten Nutzen bieten, indem wir ihre Probleme mit IoT-Anwendungen lösen [...] Alle notwendigen Technologien für IoT-Lösungen sind vorhanden. Jetzt gilt es, die Einsatzfelder zu finden, die den Unternehmen den schnellsten und nachhaltigsten Vorteil bringen.“

In den „Telekom Open IoT Labs“ wollen die Partner ihre unterschiedlichen Kompetenzen bündeln. Das Fraunhofer IMT bringt sich mit bis zu sechs Wissenschaftlern sowie Know-how in Sachen Hardware und Anwendungen ein. Die Telekom stellt bis zu drei Experten ab und steuert ihre Netzkompetenz sowie eigene Lösungen für IoT- und Cloud-Lösungen bei. Dem entsprechend konzentriere man sich zunächst auch schwerpunktmäßig auf Projekte, die auf der von Mobilfunknetzen abgeleiteten NB-IoT-Technologie basieren.

Im Fokus stünden dabei Lösungen für den späteren Einsatz im Massenmarkt. So habe man beispielsweise gemeinsam mit Würth Industrie Service den Prototyp eines Service-Buttons für den Bereich C-Teile-Management entwickelt. Dieser optimiere den Nachbestellprozess von Schrauben, Muttern und Scheiben.

(ID:45016543)