Anwendungsspezifische IoT-Prototypen statt Grundlagenforschung

Telekom und Fraunhofer gründen Open IoT Labs

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Gemeinsam mit Würth Industrie Service wurde bereits der Prototyp eines Service-Buttons für den Bereich C-Teile-Management entwickelt.
Gemeinsam mit Würth Industrie Service wurde bereits der Prototyp eines Service-Buttons für den Bereich C-Teile-Management entwickelt. (Bild: Deutsche Telekom)

Gemeinsam mit interessierten Unternehmen wollen Deutsche Telekom und Fraunhofer IML künftig IoT-Lösungen testen, entwickeln und zur Marktreife bringen. Hierfür wurden in Dortmund die „Telekom Open IoT Labs“ eingerichtet.

Deutsche Telekom (Telekom) und das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (Fraunhofer IML) haben in Dortmund die „Telekom Open IoT Labs“ eingerichtet. Dort wolle man gemeinsam mit interessierten Unternehmen anwendungsspezifische IoT-Prototypen entwickeln.

Den praxisnahen Ansatz der Einrichtung beschreibt Anette Bronder, Chefin des Digital- und Sicherheitsgeschäfts der Deutschen Telekom: „In den Telekom Open IoT Labs wollen wir keine Grundlagenforschung betreiben, sondern den Unternehmen einen konkreten Nutzen bieten, indem wir ihre Probleme mit IoT-Anwendungen lösen [...] Alle notwendigen Technologien für IoT-Lösungen sind vorhanden. Jetzt gilt es, die Einsatzfelder zu finden, die den Unternehmen den schnellsten und nachhaltigsten Vorteil bringen.“

Telekom liefert NB-IoT-Servicepakete

Angebote und Anwendungen für Internet der Dinge

Telekom liefert NB-IoT-Servicepakete

10.07.17 - Die Deutsche Telekom baut die Verfügbarkeit schmalbandiger IoT-Netze weiter aus und hat in Deutschland erste NarrowBand-IoT-Servicepakete auf den Markt gebracht. lesen

In den „Telekom Open IoT Labs“ wollen die Partner ihre unterschiedlichen Kompetenzen bündeln. Das Fraunhofer IMT bringt sich mit bis zu sechs Wissenschaftlern sowie Know-how in Sachen Hardware und Anwendungen ein. Die Telekom stellt bis zu drei Experten ab und steuert ihre Netzkompetenz sowie eigene Lösungen für IoT- und Cloud-Lösungen bei. Dem entsprechend konzentriere man sich zunächst auch schwerpunktmäßig auf Projekte, die auf der von Mobilfunknetzen abgeleiteten NB-IoT-Technologie basieren.

Im Fokus stünden dabei Lösungen für den späteren Einsatz im Massenmarkt. So habe man beispielsweise gemeinsam mit Würth Industrie Service den Prototyp eines Service-Buttons für den Bereich C-Teile-Management entwickelt. Dieser optimiere den Nachbestellprozess von Schrauben, Muttern und Scheiben.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45016543 / Standards & Netze)