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MiCloud Office und MiCloud Business Telefonieren aus der Wolke

Autor / Redakteur: Sylvia Lösel / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Auch in Deutschland startet Mitel nun mit zwei Cloud-Angeboten. Kunden haben die Wahl zwischen einer Standard-Lösung und einer stark individualisierbaren Cloud-Plattform.

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Mitel bietet nun nahtlose Kommunikation in der Cloud.
Mitel bietet nun nahtlose Kommunikation in der Cloud.
(Bild: sdecoret_Fotolia.com)

Es wird viel geredet über nahtlose Integration und Kommunikation. Die Realität sieht oft anders aus. Im Arbeitsalltag werden Rufnummern noch manuell eingegeben, müssen Dokumente über eine andere Oberfläche geteilt werden als die, in der man miteinander chattet. Es gibt eine Menge Beispiele, wie weit viele Firmen von nahtloser Kommunikation entfernt sind – und wie sehr deren Mitarbeiter gefrustet sind, auf denen sie sich austauschen müssen.

Dem ein Ende zu setzen, hat sich Mitel auf die Fahne geschrieben. Das Unternehmen, das in den vergangenen zwei Jahren durch Zukäufe massiv gewachsen ist, geht jetzt mit zwei Cloud-Angeboten an den Start, die vor allem den deutschen Mittelstand ins Visier nehmen und hier den Wildwuchs an Kommunikationskanälen eindämmen wollen.

Der Weg zur Cloud

In den vergangenen zwei Jahren war Mitel auf Einkaufstour. Erst schnappte man sich das kanadische Unternehmen Aastra, das bis dahin vor allem in Europa und Deutschland ein interessanter Player im UC-Geschäft. Mit Telepo eignete sich das Unternehmen Cloud-Know-how an und mit dem Kauf von Mavenir software-basiertes TK-Netzwerk-Wissen. All diese Elemente flossen in die Entwicklung der neuen Cloud-Dienste ein, die nun in Deutschland an den Start gehen. Dabei konnte der Hersteller schon viel Erfahrung sammeln, denn in den USA und Großbritannien sind diese bereits am Start. Für Deutschland gelten aber andere Gesetzmäßigkeiten, entsprechend hat man die Dienste an lokale Anforderungen angepasst, erläutert Jürgen Engelhard, verantwortlich für die Cloud Solutions bei Mitel.

Die neuen MiCloud-Services sollen dem Anwender die Auswahl von Gerät, Betriebssystem und Netz überlassen, umfassen Telefonanlagen-, UCC- und Call-Center-Funktionen, arbeiten geräteübergreifend und sind als public, private oder hybrid Cloud zu haben.

Die zwei Cloud-Varianten

Die MiCloud gibt es in zwei Varianten:

  • MiCloud Office – ist ein Public-Cloud-Service bei dem Mitel selbst Service Provider und Anbieter ist. Der Dienst zeichnet sich durch einfache Einrichtung und eine hohe Standardisierung aus. Im Gegensatz zu herkömmlichen Business-Telefonanlagen, die Platz, eine separate Verkabelung und Anschlüsse benötigen, erfordert die Cloud-Lösung laut Mitel geringere Investitionen und Wartungsaufwand. Und dies, ohne Einbußen beim Funktionsumfang. Beispielsweise werden Telefonkonferenzen grafisch unterstützt und Anrufe zwischen Telefonen, Smartphone sowie PC-Softphone ohne Unterbrechung übergeben. Es stehen synchrone Anruflisten, ortsabhängige und/oder kalenderabhängige Anruflenkung zur Verfügung.
  • MiCloud Business (UCaaS) – Diese Lösung wird zwar im gleichen Rechenzentrum gehostet wie MiCloud Office (das Rechenzentrum steht in Frankfurt), unterscheidet sich davon aber vorrangig durch die starke Individualisierbarkeit.

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Über den Autor

 Sylvia Lösel

Sylvia Lösel

Chefredakteurin IT-BUSINESS, Vogel IT-Medien